Grüne Branche

Obst und Gemüse: Vermarkter in der Pfalz fusionieren

Am 19. November hat die Generalversammlung des OGM Maxdorf-Lambsheim eG mit 95 Prozent Zustimmung beschlossen, in die Pfalzmarkt eG zu fusionieren. Am Tag darauf hat auch die Generalversammlung der Pfalzmarkt eG einstimmig zugestimmt. Dies geht aus einer Mitteilung des Pfalzmarktes hervor. Vorausgegangen war eine zweijährige Kooperation beider Obst- und Gemüsevermarkter.

Schon mit der Gründung der Pfalzmarkt eG 1987 in Mutterstadt, so erinnert diese, gab es die Idee, den Pfälzer Gemüsebau unter einem Dach zu organisieren. Damals konnten sich die Erzeuger allerdings nicht dazu durchringen, sich zusammenzuschließen, die Zwänge des Marktes waren auch noch nicht so groß. In den letzten 25 Jahren habe sich aber die Handelsseite immer mehr konzentriert. So sei es höchste Zeit geworden, auch auf der Seite der Produktion etwas zu tun.

„Darüber freuen wir uns, denn nun ist es endlich möglich, gegenüber den Kunden als Einheit aufzutreten. Damit rückt der Pfälzer Gemüsebau ein gutes Stück enger zusammen“, so Hans Trauth und Dr. Markus Nöthen vom Vorstand des Pfalzmarktes. „Wir versprechen uns zwar in einem vom Wettbewerb um den besten Preis geprägten Markt keine blühenden Landschaften“, erläutern sie. Die umfassendere Bündelung der Ware werde aber dazu führen, das Angebot zu stabilisieren, die Verfügbarkeit gegenüber den Kunden zu verbessern und damit auch für die Gemüse- und Obstbau-Region Pfalz einen wichtigen Beitrag zu leisten, um das größte zusammenhängende Anbaugebiet Deutschlands nachhaltig zu sichern.

Die Pfalzmarkt eG zählt 1.400 Mitglieder mit über 12.000 Hektar Produktionsfläche und der OGM Maxdorf-Lambsheim eG 110 Mitglieder mit rund 2.000 Hektar Produktionsfläche. (hlw)