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Obstlieferung mit Kokain gespickt

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Für die Drogenfahnder der Polizei ist momentan „alles Banane“. Wie die Westfälische Zeitung berichtet, entdeckten Ermittler in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen mindestens 400 Kilogramm Kokain in Bananenkisten, die an Supermärkte geliefert wurden. Die zweckentfremdete Obstlieferung stammt aus Südamerika.

Mehr als 400 Kilo Kokain versteckten sich in einer Lieferung Bananen aus Südamerika. Foto: Fotolia Alis Photo

Kokain in Bananen für den Supermarkt entdeckt

Für die Drogenfahnung ist es der wahrscheinlich größte Fund seit 2010. Damals entdeckte die Polizei 1,3 Tonnen der berauschenden Droge in einem Frachtcontainer aus Paraguay. Die zweckentfremdete Obstlieferung wurde zuerst in einem Supermarkt in Braunschweig entdeckt, wie ein Sprecher des Landeskriminalamts Niedersachsen mitteilte.

Zweckentfremdete Obstlieferung mehrere Millionen Euro wert

Nach dem ersten Fund untersuchten die Fahnder weitere Obstlieferungen und Supermärkte und wurden zumindest in fünf weiteren Filialen fündig. Wie die WAZ berichtet, hätte das Kokain einen Marktwert, der im zweistelligen Millionenbereich liegt.