Grüne Branche

Öffentliche Abschlussprüfung der Rheinischen Friedhofsgärtner

Schon Tradition hat die öffentliche Abschlussprüfung Rheinischer Friedhofsgärtner. Am 19. Juli konnten wieder fünf Frauen und fünf Männer auf dem Bergfriedhof in Essen Heidhausen, ihr in der Ausbildung erlerntes Können unter Beweis stellen. Gemeinsam mit der Landwirtschaftskammer NRW, den friedhofsgärtnerischen Ausbildungsbetrieben, den Steinmetzen Essen sowie dem Landesverband Gartenbau Rheinland e.V. (LVR) wurde diese Veranstaltung realisiert. Ziel war es, so der LVR, die Ausbildung in der Friedhofsgärtnerei in das Bewusstsein der Menschen zu bringen und vor Ort für die Dienstleistung der Friedhofsgärtner zu werben.

Sichtlich erleichtert waren alle zehn Friedhofsgärtner nach ihrer bestandenen Prüfung. Foto: LVR

Die Veranstaltung informierte zu den verschiedenen Fragestellungen: Was passiert während einer Abschlussprüfung eines Friedhofsgärtners? Wie entsteht eine professionelle Grabgestaltung und welchen Fragen muss sich ein Azubi bei seiner Prüfung stellen? All diese Fragen wurden im Rahmen eines Pressegespräches während der öffentlichen Abschlussprüfung den Medienvertretern auf dem Bergfriedhof Essen Heidhausen beantwortet.

Im Mittelpunkt der öffentlichen Abschlussprüfung stand die Neuanlage je eines Einzelgrabes durch jeden der zehn Prüfungskandidaten, die aus den Bezirksfachklassen der Berufskollegs Düsseldorf, Essen und Köln stammten. Die Prüfung erstreckte sich über den gesamten Tag sowohl für die Erstellung der Grabstätten auf dem Friedhof, als auch für die mündlichen Prüfungen in der nahe gelegenen Friedhofsgärtnerei Kaffka. Mehr dazu in der September-Ausgabe der Friedhofskultur auf Seite 6.

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