Grüne Branche

Öffentliches Grün clever finanzieren

Der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) hat jetzt eine Untersuchung zu intelligenten und alternativen Finanzierungsinstrumenten für öffentliches Grün veröffentlicht. Die Studie „Innovative Finanzierungsmodelle für öffentliches Grün“ richtet sich an Kommunalvertreter in Bund, Ländern und Kommunen.

Kein Geld für’s öffentliche Grün? Die neue BGL-Studie gibt neue Anregungen für die Finanzierung. Foto: BGL

Dargelegt werden darin Möglichkeiten der innovativen Finanzierung und deren Potenziale zur Erhaltung, Verbesserung und Pflege der öffentlichen Grünflächen. Unter den marktorientierten Finanzierungsmodellen ständen Kommunen beispielsweise das System des Zertifikatehandels zusammen mit handelbaren Flächennutzungsrechten, der Handel mit CO²-Zertifikaten oder das Instrument der Kompensationsmaßnahmen zur Verfügung. Dagegen setzen kooperative Finanzierungsmöglichkeiten auf stärkere Einbindung der bürgerlichen und unternehmerischen Engagements in Form von Public Private Partnerships, zum Beispiel das Öko- und Kultursponsoring.

Der BGL möchte mit diesen Vorschlägen das Argument entkräften, für die Finanzierung von öffentlichem Grün wären nicht genügend Mittel verfügbar. Es solle eine konstruktive Diskussion angestoßen werden, sich mit diesen Finanzierungsmöglichkeiten auseinandersetzen und zu prüfen, ob sie für die Kommunen praxistauglich sein können, so BGL-Präsident August Forster.
BGL/db

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