Grüne Branche

Offener Brief der Forstwissenschaftler: Zweifel an Invasivitätsbewertung durch das BfN

Eine vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) beauftragte Autorengruppe hat erstmalig eine bundesweite naturschutzfachliche Bewertung von in Deutschland lebenden gebietsfremden Gefäßpflanzen vorgelegt (BfN-Skripte 340, 352). Demnach sind einige Gehölzarten – darunter die forstlich kultivierten Baumarten Douglasie, Roteiche, Weymouthskiefer, Robinie und Hybridpappel – als „invasive Arten“ anzusehen, die nachweislich heimische Arten gefährden sollen. 

Wird in der BfN-Bewertung als invasiv eingestuft: Robinie. Foto: Torsten Dietrich/Fotolia.com

Prof. Dr. Jörn Erler, Präsident des Verbandes Deutscher Forstlicher Forschungsanstalten, sowie 20 weitere Forstwissenschaftler haben aber erheblichen Zweifel an der Objektivität des Verfahrens.

Diese legten sie in einem mehrseitigen „Offenen Brief“ an die Präsidentin des BfN, Prof. Dr. Beate Jessel, dar, den Sie unten stehend als PDF downloaden können. (ts)