Grüne Branche

Oldenburger Vielfalt 2011: Unbekannte Indianerbanane

Die Baumschule G. Wilken (26655 Westerstede/Hüllstede) macht auf zwei Gehölze aufmerksam: Quercus palustris ‘Green Pillar’ und neue Sorten der Indianerbanane (Asiminia triloba Hybriden, auch „Papau“ genannt). Neu im Programm sind jetzt die folgenden Sorten der Indianerbanane: ‘Sunflower’, ‘Overleese’, ‘Prima 1216’ und ‘Mango’. „Dieses Fruchtgehölz ist bei uns noch sehr unbekannt, stellt jedoch wegen seiner Robustheit keine großen Probleme dar“, so Wilken.

Die Indianerbanane fällt mit ihrer tiefroten Blüte auf.

Der Geschmack variiere sehr stark, er erinnert an Banane, Vanille, Aprikose und Mango. Der Standort sollte sonnig sein. Die Indianerbanane besitze wegen der tiefroten (schokoladenfarbigen) Blüte und dem großen hellgelben Herbstlaub einen hohen Zierwert.

Quercus palustris
‘Green Pillar’ ist eine Neuheit aus New Jersey, die 1994 gefunden wurde. Sie zeichnet sich durch ihren sehr straffen aufrechten schlanken Wuchs aus. Der Habitus ist schlanker als bei der bekannten Quercus r. ‘F. Koster’. Doch nicht allein der säulenförmige Wuchs mache sie zu einem Hingucker, sondern auch die ausgeprägte anfangs orange- später scharlachrote Herbstfärbung. Wie die Art hat auch diese Selektion eine sehr große Standortamplitude. Selbst schwere, schlecht durchlässige Böden sowie nasse Standorte werden gut vertragen, so Wilken.





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