Grüne Branche

Omnichannel steigert Umsätze

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Beinahe die Hälfte der größten Online-Händler betreibt inzwischen auch stationäre Geschäfte. Das belegt eine Studie des Euro Handelsinstituts „Der Store im Omnichannel-Zeitalter“. Denn der Kunde möchte beides – also online als auch vor Ort einkaufen. Wer interaktive Möglichkeiten im Laden bietet, fährt besser.

Kunden möchten sowohl online als auch im Geschäft vor Ort einkaufen. Foto: Gina Sanders Fotolia

Stationärer Handel: Einkauf zum Erlebnis machen

Die EHI-Studie kommt zu dem Schluss, dass viele rein stationären Händler durch die entsprechenden Store-Konzepte versuchen, das Einkaufen zum Erlebnis zu machen. Denn diese Komponente könne die Onlinewelt nach wie vor nicht bieten. Und so werden individuelle Einrichtungs-Elemente für den eigenen Laden immer häufiger bei den Ladenbauern angefragt.

Das Geschäft vor Ort ist keinesfalls „out“. Sogar die Konkurrenz des stationären Handels baut darauf. 86 Prozent aller Befragten Online-Händler planen, in Zukunft weitere oder überhaupt stationäre Geschäfte zu eröffnen, falls sie das noch nicht getan haben. Über 70 Prozent der Händler planen mit einem Anstieg ihrer Ladeninvestitionen von bis zu 10 Prozent.

Omnichannel Services beflügeln Umsatz im Laden

Wer „Online“ direkt in den eigenen stationären Laden einbindet und damit den Weg des Omnichannel-Services wählt, profitiert. Von den Omnichannel-Services sind vor allem Instore-Order und -Return und Click & Collect bei über 40 Prozent der Händler implementiert und bei rund einem weiteren Drittel in Planung. Click & Collect führt bei vielen Unternehmen zu teils deutlichen Umsatzzuwächsen.

41,7 Prozent der Händler stellen ein Umsatzplus in Höhe von mindestens 10 Prozent des online bestellten Warenwerts fest. Weitere 25 Prozent verzeichnen einen Zuwachs von fast 20 Prozent durch Impulskäufe beim Abholen der Ware.