Grüne Branche

Orkantief „Niklas“: Gartenbau-Versicherung legt Schadensbilanz vor

Von schweren Sturm- und zum Teil sogar Orkanböen wurde Deutschland vor Ostern gebeutelt. Allein im Gartenbau hinterließen Sturmtief „Mike“ und Orkantief „Niklas“ Schäden in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro, wie die Gartenbau-Versicherung (GV) jetzt bilanziert. 

Bereits im Herbst 2014 richteten Sturmböen im süddeutschen Gartenbau Schäden an. Foto: Gartenbau-Versicherung

Orkantief „Niklas“: rund 500 Schäden im Gartenbau gemeldet

Rund 500 versicherte Schäden wurden der Gartenbau-Versicherung demzufolge gemeldet. Dennoch spricht die GV in ihrer heute vorgelegten Schadensbilanz von überschaubaren Schäden, da sich die gemeldeten Folgen von „Mike“ und „Niklas“ überwiegend „im Bereich kleinerer bis mittlerer Größenordnung“ bewegen.

Wie die Gartenbau-Versicherung angibt, verzeichnen Gartenbau-Betriebe in fast allen Regionen Deutschlands Sturmschäden. „Tendenziell am stärksten dürfte der Großraum München betroffen gewesen sein“, so die Gartenbau-Versicherung.

März endet mit „Mike“ und „Niklas“ stürmisch

Sturmtief „Mike“ war am 29. und 30. März mit viel Wind und Regen über Deutschland gefegt. Am 31. März folgte Orkantief „Niklas“, das mit vergleichsweise heftigen Frühjahrsstürmen von Schottland aus über die Nordsee und weiter über die südliche Ostsee ins Baltikum gezogen war. Dabei wurden in fast ganz Deutschland schwere Sturm- bis zum Teil Orkanböen registriert. (ts)