Grüne Branche

Panne bei Beerdigung

Ein Rechtsstreit über Schadenersatzansprüche wegen eines bei einer Beerdigung beschädigten Sarges ist beigelegt. Die Stadt Osnabrück zahlt 500 Euro an die Hinterbliebenen eines im Juli 2010 auf einem städtischen Friedhof beigesetzten Verstorbenen, wie das Landgericht Osnabrück laut Medienberichten Mitte Februar mitteilte.

Der Sohn des Toten erklärte in der Verhandlung, es gehe ihm in erster Linie um eine Entschuldigung der Stadt für die Panne bei der Trauerfeier. Der Sarg passte nicht in die ausgehobene Grube auf dem Friedhof und wurde zerkratzt. Erst nach einer Vergrößerung der Grube konnte der Sarg hinuntergelassen werden. Ein Vertreter der Stadt erklärte in der Verhandlung, dass man den unglücklichen Verlauf der Beerdigung bedauere und zu einer Zahlung bereit sei. Die Kammer muss nun nicht mehr prüfen, ob die Stadt das in die Grabstelle eingesetzte Grabfundament fehlerhaft errichtet oder die Grube zu klein ausgehoben hat.