Grüne Branche

Patentierte Neuheit: Vertiflor-Grabmal kombiniert Holz, Stein und Pflanzen

Der Tag des Friedhofs am 15. und 16. September wurde in Wetzlar nicht nur genutzt, um den Bürgern das Thema Friedhof auf unterschiedlichste Weise näher zu bringen, sonder auch um den Memoriam-Garten auf dem neuen Friedhof Wetzlar offiziell zu eröffnen und einzuweihen. Weiteres Highlight: die Vorstellung des Vertiflor-Grabmals, einer neuen Art Grabmal, bei dem Pflanzen integriert sind. 

Im Memoriam-Garten Wetzlar sind sieben verschiedene Grabarten aufzufinden: angefangen bei der Urnen-Gemeinschaftsgrabstätte, über zwei verschiedene Urnenbestattungsmöglichkeiten am Baum, den Urnen-Reihen- und Urnen-Sondergrabstätten bis hin zu Erd-Reihengrabstätten und Erdwahlgrabstätten. Der Memoriam-Garten auf dem neuen Friedhof Wetzlar befindet sich in exponierter Lage – sowohl der Haupteingangsbereich, die Mustergrabanlage, als auch die Trauerhalle befinden sich in der unmittelbaren Umgebung. Die Bepflanzung der Anlage ist sehr vielfältig und genau an die örtlichen Gegebenheiten angepasst.

Die Grabpflege über die gesamte Nutzungsdauer jeder einzelnen Grabstätte wird über einen Treuhand-Dauergrabpflegevertrag abgesichert. Die Gelder dieser Verträge werden durch die Treuhandstelle für Dauergrabpflege Hessen-Thüringen GmbH verwaltet, welche auch jährlich die Qualität der gärtnerischen Arbeiten überprüft.

Eine weitere Neuvorstellung fand direkt im Memoriam-Garten statt. Friedhofsgärtner Lüder Nobbmann und Steinmetz Jürgen Reitz haben sich diese neue Form eines Grabmals patentieren lassen. Das sogenannte Vertiflor-Grabmal ist eine Kombination aus Holz oder Stein, das dauerhaft vertikal mit Pflanzen gestaltet ist. Im Memoriam-Garten passt es aufgrund seiner natürlichen Materialien und pflanzlichen Untermalung optimal in das Gesamtkonzept der Anlage. (ts)