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Pelargoniensorten: Bestnoten in Veitshöchheim

Weit überwiegend gute oder sehr gute Noten erreichten die Pelargoniensorten im Frühjahr 2012 bei der Vorkultur für die Beet- und Balkonpflanzen-Neuheitensichtung in der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau Veitshöchheim. 

Mehr als zehn Prozent der etwa 900 Sorten, die in diese Sichtung einbezogen waren, gehörten zur Gattung Pelargonium. Hierbei ist zu unterscheiden nach interspezifischen Pelargonien, Pelargonium zonale, Pelargonium peltatum, Pelargonium x crispum, Pelargonium fragrans.

Außer von Pelargonien standen von den Petunien mehr als 90 Sorten auf dem Veitshöchheimer Prüfstand. Mit vielen Sorten waren unter anderen auch die Gattungen Begonia, Calibrachoa, Lantana, Lobelia, Verbena vertreten. Die Bewertung des Gesamteindrucks erfolgte zum Verkaufszeitpunkt. Bei Topftermin am 29. Februar oder Anfang März war dies bei Pelargonien überwiegend in den Kalenderwochen 17 bis 19.

Immerhin 27 Pelargoniensorten erreichten in Veitshöchheim die Höchstnote 9. Um diese Note zu bekommen, müssen die Pflanzen der betreffenden Sorte einen sehr gut verzweigten Pflanzenaufbau haben, sehr gleichmäßig sein, harmonisch aussehen und in diesem Fall schon zum Verkaufszeitpunkt sehr viele Blüten oder Knospen haben.

Mit der ebenfalls sehr guten Note 8 wurden 39 Pelargoniensorten bonitiert. Mit 60 beteiligten Sorten machten die Pelargonium zonale annähernd zwei Drittel der in Veitshöchheim beteiligten Pelargonien aus. 19 der 60 Sorten – also knapp ein Drittel – erreichte die Höchstnote 9.

Die genauen Platzierungen und Bewertungen können Sie in unserem TASPOextra Sortengalerie in der aktuellen TASPO 38/12 lesen. (eh/ts)