Grüne Branche

Pfalzmarkt und Landgard auf dem Weg zur Kooperation

Seit mehreren Wochen gibt es Gespräche zwischen den Vertretern von Pfalzmarkt und Landgard über die Möglichkeit der Bündelung der Produktion und Vermarktung in Deutschland. Ziel dieser Verhandlungen ist eine Kooperation in der Vermarktung von Obst und Gemüse, um den veränderten markt- und strukturpolitischen Rahmenbedingungen angemessen begegnen zu können. Insbesondere sollen die Kundenbeziehungen für zwölf Monate im Jahr durch Warenbündelung gestaltet werden, um "unsere Marktposition als kompetenter Systemlieferant für den Handel zu stärken und somit die Absatzsicherheit für die Erzeuger zu erhöhen", teilt der Pfalzmarkt dazu mit. Zu diesem Zweck wurde ein Zwei-Stufen-Modell diskutiert und als Grundlage der weiteren Verhandlungen von Vorstand und Aufsichtsrat einvernehmlich verabschiedet. Danach wird in Stufe eins eine gemeinsame Vertriebsgesellschaft für die Region Süd am Standort des Pfalzmarktes geschaffen und in Stufe zwei nach drei Jahren über eine genossenschaftliche Fusion entschieden. Dieses Zwei-Stufen-Modell ist für den Pfalzmarkt ein weiterer Schritt vom regionalen zum überregionalen Vermarkter nunmehr in allen Produktionsbereichen.