Grüne Branche

Pflaster als Gestaltungselement: besondere Projekte prämiert

, erstellt von

Die Arena-Lizenzgruppe suchte in diesem Jahr bereits zum fünften Mal die besten Gestaltungslösungen mit Pflastersteinen – sowohl im Bereich Haus und Garten als auch im öffentlichen und halböffentlichen Raum. Unter den Einreichungen zeichnete die Jury jetzt insgesamt sechs herausragende Projekte mit einem Arena Award 2021 aus.

Zwei Projekte in der Kategorie „Haus + Garten“ auf Platz eins

Den ersten Platz in der Kategorie „Haus + Garten“ teilen sich in diesem Jahr zwei Projekte, die mit Arena Pflastersteinen realisiert wurden. Zum einen honorierten die Juroren die Gestaltung des Eingangsbereichs und der Terrasse eines privaten Einfamilienhauses in Ludwigsburg. Bei dem von Simone Schmitt (S2 Landschaftsarchitektur) geplanten Projekt unterstreichen die Pflastersteine „wirkungsvoll den Charakter und die Gemütlichkeit des sanierten Hauses von 1934“, loben die Juroren. „Wie selbstverständlich schmiegt sich der Stein an die Wölbung des zentral platzierten ovalen Hochbeetes aus Cortenstahl und setzt es in Szene.“

Ebenfalls auf dem ersten Platz in der Kategorie „Haus + Garten“ landete die von Marcellus Schmid (Gartenwerk Schmid) durchgeführte Gestaltung der Außenanlage von Wellness-Ferienwohnungen in Bad Hindelang. Gerade in direktem Bezug zum Gebäude – einem modernen Holzhaus mit traditionellen Anklängen und einer teilweise linear gegliederten Fassade – zeige sich der große Vorteil des „richtungslosen“ Arena Pflastersteins, wie die Jury betont. Weil dieser sich nicht an irgendwelchen Linien orientieren müsse, würden die großzügigen Flächen und geschwungenen Wege bei diesem Projekt ruhig und harmonisch wirken.

Wege- und Schulgelände-Gestaltungen ausgezeichnet

Den dritten Platz in dieser Kategorie belegen die von GaLa Bau Pfnür gestalteten Zuwege zu den Alpenhütten in Schönau am Königssee. „Wir waren überrascht, wie wahnsinnig gut der Stein in die Bergwelt passt“, so Bü Prechter, Landschaftsarchitektin und Vorsitzende der Jury bei den diesjährigen Arena Awards. Durch die Anmutung des Pflastersteins, die Assoziation zu Kieselsteinen und seine Lebendigkeit sei die Umsetzung der geschwungenen und teilweise stark geneigten Wege bei diesem Projekt hervorragend gelungen, wie die Jury erklärt.

In der Kategorie „Öffentlicher und halböffentlicher Raum“ ging der erste Platz an Philipp Rothmund (Planstatt Senner GmbH) und das Projekt „Haus des Kindes“ in Laupheim. Spiel- und Ruhezonen wurden hier mit einem einheitlichen, homogenen Belag umgesetzt, der Gebäude, Spielgeräte und Grünflächen harmonisch in geraden Zügen umrahme. Bei der Umsetzung des Entwässerungsgefälles habe sich der Arena Pflasterstein den Juroren zufolge als besonders gute Wahl erwiesen, da er sich an die Ecken anschmiege und mit seinen großen Fugen mit einem geringeren Gefälle auskomme.

Platz zwei und drei im öffentlichen und halböffentlichen Raum

Den zweiten Platz in dieser Kategorie vergab die Jury an die Gestaltung eines Schulgeländes in Berlin der hochC Landschaftsarchitekten PartGmbB. Trotz des sehr großflächig eingebrachten Pflastersteins wirke die Fläche nicht langweilig, sondern lebendig und bewegt, schließe sich aber in der Weite zu einer homogenen Fläche, wie die Juroren hervorheben. Durch das Zusammenspiel mit den Sandflächen und durch die Kombination mit dem Holz der Spielgeräte strahle das Schulgelände eine große Freundlichkeit aus.

Mit dem dritten Platz wurde eine laut Jury überraschende Einreichung gewürdigt. In die von dem Planungsbüro gartissimo konzipierte Wegegestaltung im Tiergarten Fulda wurden große Platten eingearbeitet, die mit ihren organischen Formen Tierspuren symbolisieren sollen. Diese lockern optisch auf und regen die Fantasie der Besucher an – man könne sich richtig vorstellen, wie dort ein Tier entlang gestapft sei, so Jurypräsidentin Prechter über die Gestaltung der geschwungenen Wege.

Cookie-Popup anzeigen