Grüne Branche

Phalaenopsis hält Platz eins

Sieben Anbieter hatten sich zum Gemeinschaftsstand des Verbandes Deutscher Orchideenbetriebe (VDOB) zusammengefunden, der rund 70 Mitglieder, verteilt über das ganze Bundesgebiet, zählt. Der Betrieb Koch (Lennstadt) hat einen Endverkauf eingerichtet. Den überwiegenden Teil seines Umsatzes erzielt Koch jedoch aus dem Verkauf von Jungpflanzen. Der zweite Absatzweg läuft über die NBV/UGA. Bei Orchideen Röhl (Soest-Paradiese) umfasst das Sortiment diverse Naturformen und Hybriden anderer Orchideen. Ein Beispiel ist die Masdevallia, von der Röhl eine temperaturtolerante Sorte in apartem Rot auf der IPM zeigte.

Bereits ein Jahrzehnt ist Gartenbau Eberhard Dötterer (Freiberg) Aussteller auf der IPM. "Wir liefern von der Jungpflanze im Becher bis zum blühenden Endprodukt. Von Aerangis bis Zygopetalum", heißt es bei Dötterer. Als Anbieter eines Vollsortimentes versteht sich Orchideen von Miquel (Billerbeck), was das Unternehmen auf der IPM mit einem Querschnitt durch die umfangreiche Angebotsliste demonstrierte. Jederzeit seien ausreichende Mengen verfügbar. Phalaenopsis machen etwa 60 Prozent der Produktion aus, weil sie zum Großteil an die NBV/UGA gehen. Auffallend klare Farben zeigten die Phalaenopsis von Orchideen Kaiser (Löffelsterz). Der Schwerpunkt der Züchtung liege auf der Vielfalt an Farbvarianten in den Blüten von Phalaenopsis. Die eigenen Züchtungen sind unter Meriseed eingetragen. Auf der IPM machte Hugo Lensing Hebben (Emmerich) für Tacca besondere Werbung, daneben produziert er aber auch Zygopetalum, Dendrobia, Cattleya oder Miltonia und Spathoglottis unter der Bezeichnung Caraktea. Bei Gartenbau Robert Mayer (Strullendorf bei Bamberg) sind die Orchideen ein Teil der Spezialkulturen. Ein eigenes Gewebelabor vermehrt Phalaenopsis, die dann als Fertigpflanzen an den Groß- und Einzelhandel gehen.