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Phytophthora ramorum: Vorgaben auch bei Callunen

Zum Schutz vor Phytophthora ramorum hat die Europäische Union Notmaßnahmen erlassen, die den Handel der Wirtspflanzen regelt. Innerhalb der EU gilt die Pflanzenpasspflicht für den Handel von Rhododendron spp. (außer Rhododendron simsii), Viburnum spp. und Camellia spp.. Betriebe, die diese Pflanzen im Sortiment haben, müssen vom zuständigen Pflanzenschutzdienst registriert sein. Beim Export nach Norwegen gelten besondere Bestimmungen! Der Pflanzenschutzdienst des Königreiches Norwegen hat die vorläufigen Maßnahmen zum Schutz vor Phytophthora ramorum abgeändert (25. Februar 2005). Es gilt die Zeugnis- und Untersuchungspflicht für Camellia spp., Kalmia spp., Pieris spp., Rhododendron spp. (außer Rhododendron simsii) und Viburnum spp. Diese Pflanzenarten dürfen erst nach Untersuchung einer repräsentativen Probe im Labor auf Phytophthora ramorum mit einer amtlichen Feststellung im Pflanzengesundheitszeugnis aus der EU nach Norwegen exportiert werden. Neben den genannten Pflanzenarten, die in jedem Falle eine Labordiagnose benötigen, muss für so genannte „anfällige Pflanzen“ die Befallsfreiheit amtlich bestätigt werden.