Grüne Branche

Pinneberger Baumschulland: „igs 2013 rundum ein toller Erfolg!“

Nach 171 Tagen Internationale Gartenschau (igs) in Hamburg zieht jetzt auch der Landesverband Schleswig-Holstein im Bund deutscher Baumschulen (BdB) ein Resümee. Die igs-Teilnahme mit dem „Pinneberger Baumschulland“ sei „rundum ein toller Erfolg“ gewesen, heißt es in einer aktuellen Presseinformation. So wurde unter anderem die Zielsetzung erfüllt, Werbung für die Region und die Branche zu machen sowie Wertbewusstsein und Wertschätzung bei Verbrauchern zu stärken. 

Im Ausstellungsbereich „Lebendige Kulturlandschaften“ der igs präsentierte sich auf 2.100 Quadratmetern Gesamtfläche das „Pinneberger Baumschulland“ einem interessierten Publikum. Erfolgreich wurde mit der Etablierung als „Regionalmarke“ begonnen. Vorbereitet wurde darüber hinaus die Gründung eines gemeinnützigen Fördervereins „Kulturlandschaft Pinneberger Baumschulland“ mit dem Vereinszweck „Förderung von Gartenkultur, Naherholung und Tourismus im Pinneberger Baumschulland“.

Das Projekt „Lebendige Kulturlandschaften“ wurde von der Metropolregion Hamburg (Bundesländer Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen) als Leitprojekt gefördert. In diesem Förderrahmen erhielt Service GRÜN UG, die Servicegesellschaft des Landesverbandes Schleswig-Holstein im Bund deutscher Baumschulen (BdB), vom Kreis Pinneberg den Auftrag, das „Pinneberger Baumschulland“ als Kulturlandschaft auf der Internationalen Gartenschau in Hamburg vorzustellen.

Es entstand ein Baumschulland im Miniaturformat, das zahlreichen Gruppen einen Einblick in die Arbeit, die Produktbreite und die Kulturtechniken der Pinneberger Baumschulbetriebe vermittelte. Kunst – wie das „GipsBaumMenschen“-Projekt – verband sich mit Hinweisen auf die besondere Gartenkultur des Kreises, wie Rosarium Uetersen und Rosengarten Pinneberg.

Die Historie – das Deutsche Baumschulmuseum war unter anderem mit alten Baumschulmaschinen der letzten Jahrzehnte vertreten – begegnete der Moderne: präsentiert wurde beispielsweise eine vollfunktionsfähige Containerbaumschule mit modernem Bewässerungssystem.

Im Ergebnis habe das Projekt seine Ziele erreicht:

  • Werbung für die Region und die Branche
  • Stärkung von Wertbewusstsein und Wertschätzung bei Verbrauchern
  • Information und Umweltbildung
  • Nachwuchswerbung für den zukunftsträchtigen Beruf des Baumschulgärtners
  • ein erfolgreiches Netzwerk diverser Akteure aus Region und Baumschulbranche

Durch die Vernetzung der verschiedenen Akteure konnten Ausstellungselemente angeschafft werden, die auch zukünftig zu sehen sein werden, so zum Beispiel in der Baumschulgemeinde Halstenbek, dem Pinneberger Rosengarten und/oder dem Deutschen Baumschulmuseum. Viele der ausgestellten Gehölze sollen zukünftig das Umfeld verschiedener gemeinnütziger Einrichtungen wie Schulen und Kindertagesstätten zieren.

Gemeinsame Perspektive des Veranstalter mit rund 80 Sponsoren/Unterstützern und über 200 Akteuren ist die Gründung eines gemeinnützigen Fördervereins „Kulturlandschaft Pinneberger Baumschulland“ mit dem Vereinszweck „Förderung von Gartenbaukultur, Naherholung und Tourismus im Pinneberger Baumschulland“. (ts)