Grüne Branche

„Pinneberger Baumschulland“: Projekt nimmt Fahrt auf

Das Projekt „Pinneberger Baumschulland“ wird als eine von fünf Kulturlandschaften auf der Internationalen Gartenschau Hamburg in 2013 (IGS 2013) verwirklicht mit dem Ziel, die Region als reizvolles und lohnendes Ausflugsziel in der Metropolregion zu präsentieren (vgl. Berichte in den TASPO-Ausgaben 39 und 51/2011). Bereits bei der Erstvorstellung konnten 20 Partner präsentiert werden, die als Sponsor, Förderer oder Akteur die Kulturlandschaft unterstützen. 

Das Regionalmanagement „Pinneberger Baumschulland“: Martina Schneekloth (l.) und Dr. Heike Meyer-Schoppa (r.) neben dem Logo präsentieren stolz das neue „Dienstfahrzeug“ und die ersten Partner des Pinneberger Baumschullandes. Foto: BdB Landesverband Schleswig-Holstein

Dazu gehören das Autohaus Lahann, das den „Dienstwagen“ zur Verfügung stellt, die Firmen Backauf Computer, Concept Creativ, der Fotokreis Pinneberg, die Druckerei Mahler, der Landesverband Schleswig-Holstein im Bund deutscher Baumschulen (BdB), das Deutsche Baumschulmuseum, die Gartenbauversicherung, der GaLaBau-Verband Nord, die Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein, der Gartenbaumschulverband, die Hermann Meyer KG, der Förderkreis Arboretum Baumpark in Ellerhoop, der Freundeskreis Rosengarten, die Rosenstadt Uetersen, das Rosarium Uetersen und der Regionalpark Wedeler Au.

Mit einem eigenen Logo, das zur Markenbildung beitragen wird, wie es vom Alten Land und der Lüneburger Heide seit langem bekannt ist, und einem Flyer, der das Projekt Kulturlandschaft kurz vorstellt, möchte das Team um die Projektleiterinnen Martina Schneekloth und Dr. Heike Meyer-Schoppa nun weitere Partner ansprechen und zur Mitarbeit ermuntern.

Mit dem Flyer können auch die Partner für das Projekt werben und so die regionale Vernetzung vorantreiben. Je überzeugender der Auftritt der Kulturlandschaft auf der IGS 2013 gelingt, umso nachhaltiger wird sich der Einsatz für die Region und die Beteiligten auszahlen, so die Projektleiterinnen. Neben der jeweils eigenen Ausstellungs- und Infofläche jeder Kulturlandschaft steht allen Kulturlandschaften ein gemeinsamer Markt- und Veranstaltungsbereich auf der IGS zur Verfügung. Eine gemeinsame Veranstaltungsplanung aller Kulturlandschaften fördert dabei die Vernetzung unter den Regionen.

Das Ausstellungskonzept basiert auf zwei Säulen:

  • Säule 1: Auf 2.100 Quadratmetern wird die Vielfalt der für das Landschaftsbild typischen Baumschulquartiere anhand ausgewählter Gehölzgruppen gezeigt, um bewusst zu machen, wie Gehölze produziert werden und welchen Wert sie für unsere Gesellschaft haben. Die Baumschulen stellen dafür rund 8.000 Gehölze im Wert von etwa 40.000 Euro bereit.
  • Säule 2: Die Besucher sollen auf eine Reise mitgenommen werden, die die Verbindung von Landschaft, Kultur und (Baumschul-)Geschichte zur Kulturlandschaft erfahrbar macht. Anschaulich kann das gezeigt werden an den rund 300 Baumschulbetrieben der Region, dem Arboretum in Ellerhoop, dem Rosarium in Uetersen, dem Rosengarten in Pinneberg, dem Deutschen Baumschulmuseum und dem Gartenbauzentrum der Landwirtschaftskammer.

Um in Politik, Verwaltung und Kultur auf das Projekt aufmerksam zu machen, wird es am 12. März 2012 im Gartenbauzentrum der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein in Ellerhoop in Zusammenarbeit mit dem Kreis Pinneberg eine Auftaktveranstaltung geben. Damit möchte die Projektleitung Städte, Gemeinden und alle Kultur-Schaffenden ansprechen, die das „Pinneberger Baumschulland“ auf der IGS 2013 als Plattform zur Selbstdarstellung nutzen können. (ts)