Grüne Branche

Plantion: Lieferengpässe an der Uhr

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Von teilweise nicht mehr lieferbaren Partien an der Uhr und einem sehr guten Handelsgeschäft im Vermittlungsdienst berichtet Plantion in seinem jüngsten Vermarkungsbericht. Das sommerliche Wetter habe sich insbesondere auf den Absatz von Gartenpflanzen positiv ausgewirkt.

Insbesondere Gartenpflanzen waren im Mai bei Plantion gefragt. Foto: Plantion

Durch den flotten Absatz über Uhr und Vermittlung hätten die Produzenten im Mai auch manchmal Nein sagen müssen, weil diverse Partien bereits vollständig ausgeliefert waren, berichtet der niederländische Vermarkter.

Uhr als „Stammkunde“

Wichtig sei, dass die Uhr als „Stammkunde“ gesehen werde, so Plantion. Diesen gelte es auch in Zeiten geringer Versorgung so zu beliefern, dass eine Verfügbarkeit sichergestellt ist, damit die Käufer an der Uhr wiederum ihre Kunden mit einem guten und breiten Angebot zufriedenstellen können. Die Zufriedenheit der Käufer an der Uhr sei sehr wichtig, um Wiederholungskäufe zu realisieren und die Kaufkraft der Uhr zu stärken, betont der Vermarkter.

In der Muttertagswoche beobachtete Plantion zweigeteiltes Wetter mit stark abnehmenden Temperaturen nach Mittwoch, weshalb sich das Interesse etwas von (Garten-)Pflanzen auf Schnittblumen und Zimmerpflanzen verlagerte. Insgesamt blieben die Verkäufe an der Uhr in der Muttertagswoche 2,4 Prozent unter denen des Vorjahrs, vor allem aufgrund niedrigerer Schnittblumenpreise zu Wochenbeginn und geringeren Mengen am Freitag.

Himmelfahrt: Mengen und Kaufinteresse groß

Die Versteigerung am Himmelfahrtstag – dem Donnerstag vor Muttertag – bewertet Plantion als sehr erfolgreich. Nicht nur die Anliefermengen seien für einen Donnerstag groß ausgefallen, sondern auch das Interesse der Käufer.

Auch im Vermittlungsbüro sei der Mai von einer sehr guten Handelstätigkeit geprägt gewesen, resümiert Plantion. Dabei sei es nicht einfach gewesen, den Muttertag und Pfingsten – besonders bei Saat- und Stecklingsbeetpflanzen – zu bewältigen. Mandevilla nahm dem Vermarkter zufolge einen Spitzenplatz ein – unter anderem, weil sie als Pflanze einfach ist und die ganze Saison hindurch blüht.