Grüne Branche

Plantion: Umsatz 2013 rückläufig, leichter Optimismus für 2014

Beim Umsatz hat die niederländische Vermarktungseinrichtung Plantion mit minus elf Prozent ein schwieriges Jahr 2013 hinter sich. Für 2014 wird ein leichtes Wachstum erwartet. Zudem beabsichtigt Plantion, ab 1. Januar am Projekt landesweite Stapelwagen teilzunehmen. Das gab Generaldirektor Peter Bakker während der Allgemeinen Mitgliederversammlung im niederländischen Ede bekannt. 

Bei der Mitgliederversammlung in Ede zog Plantion Bilanz zum Umsatz 2013. Foto: VVB Foto

Den Rückgang konnte Plantion nach dem Umsatzeinbruch im Jahr 2012 in diesem Jahr nicht mehr aufhalten. Neben der Finanzkrise spielten den Angaben zufolge auch die unbeständigen Witterungsverhältnisse während des gesamten Jahres eine Rolle. Der Rückgang der Vermittlung (teilweise infolge der Produktstromregulierung) war mit minus 17 Prozent erneut spürbar, so Plantion. Der Versteigerungsumsatz blieb mit minus fünf Prozent einigermaßen stabil. Das Pflanzenzentrum Plantion spürte die Folgen der Krise bei den Gärtnereien (minus 17 Prozent).

Plantion erwartet, dass sich der Umsatz auf mehr als 89 Millionen Euro belaufen wird, elf Prozent weniger als im Jahr 2012. Für das Jahr 2014 erwartet Plantion einen leichten Aufschwung. Weiter zurückgehen soll demnach der Umsatzabfall bei der Vermittlung, Versteigerung und Pflanzenzentrum werden laut Plantion ein Wachstum verzeichnen.

Der vorsichtige Optimismus basiert auch auf einer von Plantion in Auftrag gegebenen Marktstudie über die Position im Markt und die Marktkapazität. Hieraus zeige sich, dass Plantion in der derzeitigen, unmittelbaren Umgebung und den traditionellen Versorgungsgebieten rund um Utrecht und Bemmel gut laufe, teilt das Unternehmen mit. Gewinn werden laut Plantion in absehbarer Zeit hauptsächlich die Regionen Apeldoorn-Deventer und Nordrhein-Westfalen bringen.

Bei den Stapelwagen verwendete Plantion bislang ein eigenes Stapelwagenmodell, das nicht gegen die im vergangenen Jahr eingeführten, landesweiten Stapelwagen eingetauscht werden konnte. Für Lieferanten und Einkäufer, die mit mehreren Anbietern (und deren Spediteuren) Geschäfte abwickeln, ist dies äußerst unpraktisch, so Plantion. Der Vermarkter will deshalb 2.500 landesweite Stapelwagen mieten. (ts)