Grüne Branche

Plantion: Wetter nimmt großen Einfluss aufs Geschäft

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Die Geschäfte im März liefen schon recht ordentlich. Denn die Nachfrage der Verbraucher kam im vergangenen Monat aufgrund des Wetters und des Internationalen Frauentags ganz gut in Schwung. So beschreibt der Vermarkter Plantion im niederländischen Ede den Geschäftsverlauf in den vergangenen Wochen.

Primeln waren im Februar eher knapp, aber im März wieder ausreichend am Markt. Foto: Pixabay

Versteigerungsuhr: Gartenpflanzen zu hohen Preisen gehandelt

Nach einer schwierigen Phase zu Beginn des Jahres zeigte sich insbesondere die zweite Februarhälfte mit beispiellos gutem Wetter und hohen Temperaturen für diese Jahreszeit von ihrer besten Seite. Infolgedessen starteten viele schon zeitig in die Frühjahrssaison, und die wenigen verfügbaren Gartenpflanzen wurden zu hohen Preisen gehandelt, berichtet Plantion.

Infolge des Internationalen Frauentags am 8. März waren auch die Schnittblumen-Preise ausgezeichnet. Und der Umsatzrückstand gegenüber 2018 konnte in den zwei Wochen fast vollständig aufgeholt werden.

Plantion peilt deutlich besseren Umsatz an der Uhr an

Sehr unterschiedlich ist der März gelaufen, die Umsätze in den Geschäften sind aufgrund des kalten und nassen Wetters sehr enttäuschend. Entsprechend sind die Preise für Schnittblumen und Topfpflanzen auf einem zu niedrigen Niveau, so Plantion. Und damit sinken auch die für die Versteigerungsuhr angelieferten Stückzahlen.

Glücklicherweise verbessert sich das Wetter auch im Laufe des Monats. Plantion hofft, damit einem seiner Ziele für dieses Jahr näher zu kommen: Angepeilt wird eine deutliche Verbesserung des Uhrenumsatzes auf rund 50 Millionen Euro.

Vermittlungsgeschäft: bei Primeln und Violen eher enttäuschend

Im Vermittlungsgeschäft hat der Februar einen guten Start hingelegt. Leider waren die ersten beiden Märzwochen sehr regnerisch, sodass der Verkauf der Gartenpflanzen enttäuschend war, informiert der Vermarkter weiter.

Besonders bei Primeln und Violen machte sich das bemerkbar. Im Februar gab es eine Knappheit, und im März war dann wieder genug Ware am Markt. Das belege erneut, welchen großen Einfluss das Wetter hat.

Interesse an Zimmerpflanzen steigt bei schlechtem Wetter

Es wurden auch Aktionen gefahren, doch daraus entstanden kaum Nachbestellungen. Wenn das Wetter schlecht ist, sieht man, dass das Interesse an Zimmerpflanzen immer mehr steigt, meint Plantion. Sowohl Grünpflanzen als auch blühende Zimmerpflanzen sind gefragt.

Ende März begann die Beetpflanzen-Saison recht gut, und das sieht angesichts der Nachfrage auch positiv für die Geschäfte aus. Da Ostern in diesem Jahr recht spät liegt, könnte das ebenfalls ersprießlich für das Saisongeschäft ausfallen.