Grüne Branche

Poinsettien: Einfluss von Substrat und Gießwasser

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Neben Gewächshaus-Neubauten – zwei Projekte stellen wir Ihnen in der neuen Gärtnerbörse vor, eines am Niederrhein, das andere in Spanien – sind Poinsettien ein Schwerpunktthema in der Ausgabe 06/2019.

Poinsettien sind ein Schwerpunktthema in der neuen Gärtnerbörse – von neuen Sorten bis hin zum Einfluss von Substrat und Gießwasser auf die Qualität der Pflanzen. Symbolbild: JackF/Fotolia

Umfrage: Was beeinflusst mittelfristig die Poinsettien-Nachfrage?

Durchschnittlich 2,91 Euro kostete ein Weihnachtsstern in der Saison 2018 im deutschen Einzelhandel – rund zehn Cent mehr als im Vorjahr. Dafür sank die verkaufte Menge gegenüber 2017 um zwei Prozent.

Befragte Produzenten hielten Regionalität für das wichtigste Thema, das mittelfristig die Nachfrage beeinflussen könnte, gefolgt von biologischem Pflanzenschutz. Das Thema Torfersatz schätzten die befragten Gärtner kaum als nachfragerelevant ein – zu lesen ab Seite 27 in der neuen Gärtnerbörse.

Kulturversuch mit torfreduziertem Substrat

Dass sich Poinsettien in guter Qualität auch in torfreduziertem Substrat produzieren lassen, zeigte ein Kulturversuch an der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) Veitshöchheim, bei dem die Wasserhärte mit einbezogen war (Seite 46). Ein torffreies Substrat überzeugte dabei weniger.

Zu den Neubau-Projekten, die wir Ihnen in der neuen Gärtnerbörse-Ausgabe vorstellen gehört Gartenbau Welzel in Kerken-Rahm (Seite 16). Schwerpunkte des Familienbetriebs am Niederrhein, der um 4,5 Hektar Brutto-Fläche erweitert hat, sind Beet- und Balkonpflanzen sowie Poinsettien aus nachhaltigem, umweltgerechtem Anbau.

Besuch im Gewächshaus von Aleia Roses

14 Hektar misst die Gewächshaus-Fläche von Aleia Roses in Nordspanien (Seite 10). Die Besonderheit dieses Projekts ist, dass der Neubau „auf der grünen Wiese“ entstanden ist, fernab von Gartenbau-Gebieten. Bei der Standortsuche lag der Fokus auf den idealen Bedingungen für den Anbau von Schnittrosen. Dazu gehörten Licht, Temperatur und Wasser ebenso wie die Verfügbarkeit von Arbeitskräften und die gute Erreichbarkeit der Veiling in Aalsmeer per Lkw.

Ziel ist es, unter diesen Bedingungen in Verbindung mit Technologie und Know-how aus den Niederlanden hochwertige Rosen zu produzieren. Diese werden auf Wasser transportiert, um die Qualität länger zu erhalten. Durch die Anbindung an ein Biomasse-Kraftwerk soll die Produktion kohlendioxidneutral werden.

Gärtnerbörse 06/2019: die weiteren Themen

Außerdem finden Sie in der Gärtnerbörse 06/2019 unter anderem die folgenden Themen:

  • Sortiment: Attraktiver Herbstschnitt aus dem Freiland
  • Technik: Homogenes Gewächshaus-Klima
  • Markt: Grüne Zimmerpflanzen im Plus
  • Gärtner mit Leidenschaft: Horst Weidemann im Porträt
  • Vorschau FlowerTrials 2019
  • Poinsettien: Robuste Neuheiten und besondere Brakteenformen

Dies und mehr lesen Sie in der neuen Gärtnerbörse, die am 1. Juni erscheint. Einzelhefte und (Probe-)Abos gibt es im TASPO Online-Shop.