Grüne Branche

Praxisseminar für angehende Friedhofsgärtner

Ein Praxisseminar für angehende Friedhofsgärtner fand am 17. Juni auf dem Friedhof in Wurzen (Sachsen) statt. Frank Schumann (Gärtnerei Schumann Wurzen) erklärte den Schülern des zweiten Lehrjahres was bei einer Grabneuanlage zu beachten ist.

 

Die angehenden Friedhofsgärtner lernten, auf was ees bei einer Grabgestaltung ankommt und halfen bei der praktischen Umsetzung. Foto: Dauergrabpflegegesellschaft

„Hier ist neben Kreativität auch Vorstellungsvermögen wichtig“ so Schumann.

Eine im Vorfeld erstellte Skizze bildete die Grundlage für die Struktur und Aufteilung der Dauer- und Wechselbepflanzung einer jeder Grabstelle. Harmonie bei der Gliederung der Fläche ist das Ziel. Das Grabmal und dessen Symbolik wird in die Gestaltung mit einbezogen. Oftmals erhalten Kunden auf Landesgartenschauen Anregungen zur Grabgestaltung.

Die Auszubildenden konnten bei der Umsetzung  der Grabgestaltung, unter fachgerechter Anleitung, selbst Hand anlegen. Dabei haben sie Bodendecker verschnitten und gepflanzt.

Schumann erläuterte, dass im Vorfeld einer solchen Anlage die persönliche Beratung des Kunden sehr wichtig ist. Hier sei oftmals Fingerspitzengefühl gefragt. Die Wünsche des Kunden müssten berücksichtigt und gleichzeitig die Pflanzen entsprechend dem Standort ausgewählt werden.

Weitere Infos: Berufsschulzentrum Wurzen, Gärtner-Ausbildung