Grüne Branche

Preise für BUGA-Themengärten und herbstliche Grabbepflanzung

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Für ihre herausragenden Leistungen in den landschafts- sowie friedhofsgärtnerischen Wettbewerben auf der Bundesgartenschau (BUGA) in Erfurt wurden final die teilnehmenden Aussteller von den Preisrichtern ausgezeichnet. Prämiert wurden die Themengärten, die Pflegeleistungen der Stauden- und Sommerblumen-Pflanzungen sowie der Herbstflor auf den BUGA-Mustergräbern.

Herbst eine „sehr interessante Zeit für die Grabgestaltung“

„Der Herbst ist eine sehr interessante Zeit für die Grabgestaltung“, erklärt Knut Mergenthaler, der sich im Auftrag des Bunds deutscher Friedhofsgärtner (BdF) während der gesamten BUGA um die Pflege des Ausstellungsbereichs „Grabgestaltung und Denkmal“ gekümmert hatte. Auf den zugelosten Mustergrabstellen wurde demnach mit interessanten Farbverläufen gearbeitet. „Viele Blätter verändern in dieser Jahreszeit ihr Farbspektrum vom Grünen hin zu den Rottönen. Farben wie Rot, Orange bis Aubergine sind für mich die typischen Herbstfarben“, so Mergenthaler.

Vier Große Goldmedaillen und elf Ehrenpreise für Friedhofsgärtner

Für die herbstlichen Grabgestaltungen in Erfurt vergaben die Preisrichter nach Angaben der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG) insgesamt 34 Goldmedaillen, je acht Silber- und Bronzemedaillen sowie elf Ehrenpreise und vier Große Goldmedaillen der DBG:

  • die Ausstellergemeinschaft Prüße/Becker (Löhne) wurde für „die beste Gestaltung einer zweistelligen Wahlgrabstelle“ mit einer Großen Goldmedaille der DBG ausgezeichnet
  • die Friedhofsgärtnerei Bell (Recklinghausen) bekam eine Große Goldmedaille für „die beste Gestaltung eines Wahlgrabes in fließender Form“
  • die Friedhofsgärtnerei Steger (Würzburg) erhielt eine Große Goldmedaille für „die beste Gestaltung einer Einzelwahlgrabstelle“
  • die Stückert Friedhofsgärtnerei (Neukirchen-Vluyn) konnte eine Große Goldmedaille für „die beste Gestaltung einer Urnengrabstelle“ entgegennehmen
  • für die Ausstellergemeinschaft Diekmeyer/Starker (Bremen) gab es den Ehrenpreis der Gesellschaft für Dauergrabpflege Westfalen-Lippe für „eine harmonisch gestaltete Grabstätte“
  • die Ausstellergemeinschaft Wagner und Strobel (München) bekam den Ehrenpreis der Treuhandstelle für Dauergrabpflege Niedersachsen/Sachsen-Anhalt für „das bienenfreundlichste Herbstbeet“
  • Blumen Burmester (Burg) konnte sich über den Ehrenpreis der Friedhofsgärtner Genossenschaft Bonn für „eine harmonische Feinabstimmung in der Farbauswahl“ freuen
  • für Blumen Krisam (Solingen) gab es den Ehrenpreis des Landesverbands Gartenbau Thüringen für „eine mutige Farbkombination im Herbstbeet“
  • die Friedhofsgärtnerei „Flora“ Dänhardt (Lübow) wurde mit dem Ehrenpreis der Rheinischen Treuhandstelle für Dauergrabpflege für „die schlichte Eleganz der Gesamtanlage“ ausgezeichnet
  • die Friedhofsgärtnerei Seppelfricke (Gelsenkirchen) konnte den Ehrenpreis der Nordwestdeutschen Treuhandstelle für Dauergrabpflege für „eine außergewöhnliche Gesamtgestaltung“ mit nach Hause nehmen
  • Christian Schlimgen/Gärtnerei Schlimgen (Köln) wurde mit dem Ehrenpreis des Gartenbauverbands Baden-Württemberg-Hessen für „die vielseitige Auswahl der Pflanzen im Wechselflorbeet“ prämiert
  • Mathias Schlimgen/Gärtnerei Schlimgen (Köln) erhielt den Ehrenpreis des Landesverbands Gartenbau Nordrhein-Westfalen für „eine ruhige und harmonische Grabgestaltung“
  • für Grabpflege Kaselitz & mehr (Jena) gab es den Ehrenpreis der Friedhof Treuhand Berlin – FTB – Dauergrabpflegegesellschaft für „die hervorragende Leistung eines Erstausstellers“
  • Kurpan Zimmer (Köln) bekam den Ehrenpreis der Treuhandstelle für Dauergrabpflege Hessen/Thüringen für „die Verarbeitung in handwerklicher Perfektion“
  • die niedersächsische Stadt Wolfsburg erhielt den Ehrenpreis der Württembergischen Friedhofsgärtner für „eine außergewöhnlich gestaltete Grabstätte“

GaLaBau-Unternehmen für Themengärten und Pflegeleistungen geehrt

Ebenfalls verliehen wurden die Preise für den landschaftsgärtnerischen Wettbewerb im Freiland, die an ausgewählte Mitgliedsbetriebe des Bundesverbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) gingen. Wie DBG-Geschäftsführer Jochen Sandner betonte, wurden die Themengärten der Landschaftsgärtner von den BUGA-Besuchern „gut angenommen“ und seien während der Bundesgartenschau „zu Orten der Geselligkeit geworden“. Besucher hätten hier zudem „vielfältige Anregungen für das private Leben im Freien“ gefunden, so Sandner. Auch die Pflegeleistungen der Stauden- und Sommerblumen-Pflanzungen auf verschiedenen Flächen der BUGA im egapark und auf dem Petersberg wurden bewertet:

  • Gartenbau Eberhardt (Erfurt) konnte im Wettbewerb der Themengärten die Höchstpunktzahl von 625 erringen und wurde dafür mit einer Großen Goldmedaille der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft für „einen herausragenden, farblich stimmig gebauten Garten“ geehrt  
  • Fichter Garten- und Landschaftsbau (Magdala) bekam aufgrund von sechs Goldmedaillen für „einen nachhaltig und ökologisch wertvoll angelegten und gepflegten Themengarten“ den Ehrenpreis des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft
  • die Ausstellergemeinschaft Außengestaltung Vogt und Lindenlaub (Weimar) erhielt den Ehrenpreis des BGL für „einen hervorragend geplanten, gestalteten und gepflegten Themengarten mit hoher Ausstrahlungskraft“
  • im landschaftsgärtnerischen Pflegewettbewerb erreichte das GaLaBau-Unternehmen Lindenlaub (Weimar) die höchste Punktzahl und wurde dafür mit einer Großen Goldmedaille der DGB sowie dem Ehrenpreis des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft ausgezeichnet;
  • der Ehrenpreis des Landes Thüringen für hervorragende Leistungen im landschaftsgärtnerischen Pflegewettbewerb ging an Fichter Garten- und Landschaftsbau (Magdala)

Beide Firmen hatten sich den Juroren zufolge „durch ein hohes, fachliches Engagement, geprägt durch Umsicht und Feingefühl der Mitarbeiter im Umgang mit Pflanzen unter den Besonderheiten einer Gartenschau“ ausgezeichnet.

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