Grüne Branche

Preise im GaLaBau weiter desolat

Zunächst schien die Finanz- und Wirtschaftskrise noch ganz glimpflich am GaLaBau vorbeizugehen, doch heute stelle sich die landschaftgärtnerische Welt etwas anders dar, sagte Manfred Lorenz, Präsident des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Nordrhein-Westfalen. Die Branche sei zwar nach wie vor beschäftigt, aber sowohl die Vorlaufsituation, die Auftragspolster als auch die Preissituation seien äußerst desolat. Kleinere GaLaBau-Unternehmen meist mit Privatkundengeschäft seien besser ausgelastet als die größeren Betriebe. Nach wie vor bilden Gemeinwohlarbeit durch Mitbewerber ohne Gewinnerzielungsabsicht und noch stärker als je zuvor die Werkstätten für behinderte Menschen eine starke Konkurrenz. Für geradezu verantwortungslos hält Lorenz die Praxis der Bundesagentur für Arbeit, immer mehr Menschen als Werker in GaLaBau oder Gartenbau hinein zu drängen. Diese Flut einzudämmen, sei Aufgabe auch der Landwirtschaftskammer.