Grüne Branche

Preiserhöhungen für Jungpflanzen vorauszusehen

Für Jungpflanzen sind Preiserhöhungen zu erwarten, meldet die Fachgruppe Jungpflanzen (FGJ) im Zentralverband Gartenbau (ZVG) im Nachgang zur FGJ-Jahreshausptversammlung am 13. November. Hintergrund sind den Angaben zufolge die Sorgen der Jungpflanzenproduzenten von Beet- und Balkonpflanzen um gestiegene Produktionskosten. Die vom Statistischen Bundesamt ermittelten Erzeugerpreise gewerblicher Produkte seien alleine in den letzten zwölf Monaten um rund acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Hauptpreistreiber waren die Energiekosten, die um 22 Prozent zulegten und Düngemittel und Stickstoffverbindungen, die sich um mehr als 126 Prozent verteuerten. Die deutschen Jungpflanzenproduzenten hätten in den vergangen Jahren durch Rationalisierungen Kostensteigerungen zu einem großen Teil auffangen können. Dies sei jetzt aber ausgeschöpft und deutliche Preiserhöhungen für alle Abnehmer von Jungpflanzen zu erwarten.