Projekt „Lorenz grün…mitten in der Stadt“ gestartet

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Im fränkischen Nürnberg ist der Startschuss zum Projekt „Lorenz grün…mitten in der Stadt“ gefallen. Hintergrund des Projekts sei es, rund um die Nürnberger Lorenzkirche temporäre grüne Oasen zu schaffen, die den Stadtbewohnern mehr Lebensqualität garantieren. Beim offiziellen Start waren unter anderem Bayern Umweltminister Thorsten Glauber, sowie Oberbürgermeister Marcus König und VGL Bayern-Präsident Gerhard Zäh dabei.

Mehr Grün rund um die Lorenzkirche

Aus der Taufe gehoben wurde das Projekt „Lorenz grün …mitten in der Stadt“ von Pfarrerin Claudia Voigt-Grabenstein der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde St. Lorenz in Nürnberg. Gemeinsam mit dem Verein Grünclusiv wurde das Projekt initiiert und durch mehrere neue Großbäume in Kübeln und Pflanzflächen rund um die Kirche eine Wohlfühlatmosphäre geschaffen. Rasen fließe quasi aus dem Kirchenportal und eröffne den Besuchern eine parkartige Zone an den zwei Kirchenseiten. Gartennischen mit Bänken und ein zeitgemäßes, städtisches „Paradiesgärtlein“ laden zum Ausruhen und Energie auftanken ein, egal ob Mensch oder Tier. Zudem soll ein Kulturprogramm auf der „grünen Bühne“ zusätzliche Besucher anlocken. Unterstützung haben die Initiatoren von der NürnbergMesse GmbH, dem Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL), sowie dessen Landesverband Bayern (VGL Bayern) erhalten.

„Bedeutender Beitrag zu nachhaltiger Stadtentwicklung“

„Urbanes Grün kann einen wesentlich größeren und bedeutenderen Beitrag für eine nachhaltige Stadtentwicklung leisten als bisher wahrgenommen. Hochwertig angelegte und gepflegte Grün- und Freiflächen sowie Dach- und Fassadenbegrünungen sind in besonderem Maße geeignet, die Attraktivität eines Standorts wie Nürnberg zu steigern und damit die Basis für eine wirtschaftlich gesunde kommunale Entwicklung zu schaffen“, erklärte Gerhard Zäh, Präsident des VGL Bayern. Gerade während der Corona-Pandemie seien urbane Grünzellen als Naherholungsgebiete für Stadtbewohner immer wichtiger geworden. Daher sehe man nun auch die große Chance, hier den richtigen Weg einzuschlagen und die Weichen für öffentliche und private Investitionen in die klimagerechte grün-blaue Infrastruktur zu stellen.

Forderung nach mehr öffentlichen Investitionen

„Die öffentliche Hand muss ihrer Vorbildfunktion gerecht werden und weiter in die grüne Infrastruktur investieren. Leider sind momentan ein Rückgang kommunaler Ausschreibungen oder gar vollständige Stornierungen festzustellen. Weil Bund und Länder im Rahmen des Kommunalen Solidarpakts den Ausgleich von Gewerbesteuerausfällen zugesagt haben, gibt es für diese Zurückhaltung aus meiner Sicht keinen Anlass“, führte Zäh weiter aus. Darüber hinaus seien öffentliche Investitionen zudem auch für die GaLaBau-Betriebe nicht unwichtig, um weiterhin Planungssicherheit zu haben und weiterhin stabile Arbeits- und Ausbildungsplätze bieten zu können.

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