Grüne Branche

Pumptracks: ungenutzte Flächen sinnvoll nutzen

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Wie lassen sich ungenutzte Flächen wie Baulücken oder Brachen sinnvoll nutzen? Die Antwort lautet „Pumptracks”, neuartige Fahrrad-Parcours. Ihre vielfältigen Profile sind eine Möglichkeit, Spaß, Bewegung und Grün für Jung und Alt zu vereinen. Die Hügel, Wellen und Kurven lassen sich je nach Schwierigkeitsgrad mit dem Laufrad, mit Fahrrädern oder Mountainbikes oder mit BMX-Rädern „erfahren“ – aber auch ohne.

Sihlcity in Zürich: Die Brachfläche wurde zu einem Pumptrack modelliert. Foto: Pumptracks GmbH

Pumptracks in den Wohnquartieren der Stadt

Obwohl Fahrradfahren in Deutschland quasi Volkssport ist, fehlen in vielen Städten geeignete Angebote, um gemeinsam mit Gleichgesinnten seinem Hobby zu frönen. Anders in der Schweiz: Hier werden die Rad-Tracks im Idealfall genau dort gebaut, wo Freizeitsportler aller Altersklassen sie tatsächlich nutzen – direkt in den Wohnquartieren der Stadt, etwa in Baulücken oder auf Brachflächen. Schulgelände und Parkanlagen bieten sich dafür ebenfalls an.

Durch das generationenübergreifende Miteinander auf dieser neuen Art von Sport- und Spielpark lassen sich Quartiere nachhaltig aufwerten. Ein Konzept, das auch die Juroren der diesjährigen Giardina überzeugte und der Pumptrack-Anlage der Projektgruppe „Les Urbanistes“ einen Giardina Gold Award einbrachte.

Hochmoderner und formstabiler Flüsterbelag

Geplant und gebaut hat die Anlage die Pumptracks GmbH Zürich, die in der Schweiz, Luxemburg und Italien Referenzobjekte vorweisen kann. Der Belag ihrer Pumptracks ist laut Firmenauskunft eine „hochmoderne Mischung aus verschiedenen Primärmaterialien, welche mit Zement gebunden werden“ – ein formstabiler Flüsterbelag, der in fünfjähriger Entwicklungszeit stetig optimiert wurde.

Mehr zu den neuartigen Pumptracks lesen Sie in der aktuellen TASPO 32/2015.