Grüne Branche

RAM tritt Agrobusiness Niederrhein bei

Das Unternehmen RAM als Hersteller von analogen und digitalen Geräten zur Regelung und Steuerung von Gewächshäusern ist der Netzwerk-Initiative Agrobusiness Niederrhein als neues Mitglied beigetreten.

Dr. Anke Schirocki begrüßt RAM Geschäftsführer Thomas Hain als neues Mitglied der Netzwerk-Initiative. Foto: Agrobusiness Niederrhein

Niederrhein bedeutend im Gewächshaus-Gartenbau

„Wir sind bei Agrobusiness Niederrhein, weil man hier in die Zukunft schaut und Hochschulen und Unternehmen für die Bearbeitung von zukunftsweisenden Themen zusammenbringt“, sagt RAM Geschäftsführer Thomas Hain. „Und auch wenn wir unseren Firmensitz in Herrsching bei München haben, sind wir regelmäßig am Niederrhein, denn der Niederrhein ist das bedeutendste Anbaugebiet Deutschlands für Pflanzen unter Glas und Folie.“

Hain zufolge ist eine zuverlässige Gewächshaus-Technik für Gartenbau-Betriebe existenzentscheidend – „fällt im Winter die Temperatur im Gewächshaus, geht es um das Überleben der Pflanzen“, so der RAM Geschäftsführer.

Intelligente Sensoren Zukunft der Regeltechnik

Seine in Bayern ansässige Firma bietet nach eigenen Angaben verlässliche Regelsysteme für Temperatur, Luftfeuchte und Licht an. „Was heute eingesetzt wird, muss einfach funktionieren und dafür stehen wir, wenn es um Regel- und Steuertechnik geht“, so Hain.

Gleichzeitig blicke RAM aber auch in die Zukunft – und die liege bei neuen intelligenten Sensoren, die biologische Daten direkt an der Pflanze erfassen. Die Ergebnisse, die aus den so gesammelten enormen Datenmengen gezogen werden, sollen dem Gartenbau bei seinen Entscheidungen helfen und Sicherheit für Gärtner und Pflanzen bringen.

Alle Beteiligten profitieren

Entsprechend erfreut ist Agrobusiness Niederrhein, RAM als neues Mitglied begrüßen zu können. „Auch Unternehmen, die nicht am Niederrhein ihren Sitz haben, sind bei uns willkommen. Diese Unternehmen bringen ihr Know-how in die Region und lernen im Austausch, wo Entwicklungsbedarf für die Unternehmen am Niederrhein besteht. Dafür ist ein Netzwerk da und davon profitieren alle Beteiligten“, so Dr. Anke Schirocki, Geschäftsführerin von Agrobusiness Niederrhein.