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Ramblerrose ‘Raubritter’ ist Mainau-Rosenkönigin

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Die Wahl zur Mainau-Rosenkönigin ist entschieden: Mit 5,9 Prozent der abgegebenen Stimmen setzte sich in diesem Jahr die Ramblerrose ‘Raubritter’ aus der Zucht von W. Kordes‘ Söhne gegen die Konkurrenz durch.

Mainau-Rosenkönigin 2018 ‘Raubritter’ im Italienischen Rosengarten der Insel Mainau. Foto: Insel Mainau/Verena Kopatsch

Rosenkönigin blüht fast nur am alten Holz

Mit den namensgebenden Rittern aus dem 14. und 15. Jahrhundert, die sich durch Straßenraub und Plünderung bereicherten, hat die zart duftende Schönheit optisch kaum Ähnlichkeit. Die Ramblerrose und neue Mainau-Rosenkönigin zeigt vielmehr bis zu fünf Zentimeter große, rosafarbene, ballförmige, halbgefüllte Blüten und blüht den Angaben zufolge fast ausschließlich am alten Holz.

Nach Züchterangaben wachsen die floralen Raubritter strauchartig und üppig und erreichen eine Höhe von über drei Metern. 5,9 Prozent der insgesamt über 6.600 Mainau-Besucher entschieden sich bei der diesjährigen Rosenwahl für die attraktive Ramblerrose.

Platz 2 und 3 ebenfalls für Kordes-Rosen

Auf dem zweiten Platz landete mit 4,2 Prozent der Stimmen eine weitere Züchtung von W. Kordes‘ Söhne – die leuchtend rote Edelrose Grande Amore, die bereits im vergangenen Jahr zur Vize-Rosenkönigin der Insel Mainau gekrönt wurde. Die Silbermedaillen-Gewinnerin trägt zudem das ADR-Siegel für besonders robuste Rosensorten.

Mit 3,5 Prozent der Stimmen auf dem dritten Rang landete bei der Wahl zur Mainau-Rosenkönigin 2018 die ebenfalls aus dem Hause W. Kordes‘ Söhne stammende gelbe Beetrose Rose der Hoffnung.

Die drei Erstplatzierten sind zusammen mit insgesamt rund 1.000 weiteren Rosensorten bis zum ersten Frost im botanischen Garten der Insel Mainau zu bewundern.