Grüne Branche

Raupenfraß: Gespinstmotte war am Werk

Kahl gefressene und mit Gespinsten überzogene Bäume führten Anfang Juni in Villingen-Schwenningen zu Anfragen besorgter Bürger beim Grünflächen- und Umweltamt, worum es sich handeln könnte. In diesem Fall waren es Traubenkirschen (Prunus padus), die Raupen der Traubenkirschen-Gespinstmotte kahl gefressen hatten und dabei von den Raupen mit einem dichten Gespinst überzogen wurden. Mit fortschreitender Entwicklung der Raupen wanderten diese außerdem zur Stammbasis und sorgten dort für einen fast gespenstisch wirkenden Gespinstüberzug. Wie die Behörde ausführt, besteht keine Notwendigkeit, etwas gegen den Befall zu unternehmen. Weitere Gespinstmottenarten kommen beispielsweise an Weißdorn, Pfaffenhütchen und Faulbaum vor und waren in diesem Jahr vielerorts zu finden.