Grüne Branche

Rentenbank senkt Zinsen für ihre Förderkredite

Die Landwirtschaftliche Rentenbank (Frankfurt am Main) hat die Zinssätze ihrer Förderkredite entsprechend der Zinsentwicklung an den Kapitalmärkten um bis zu 0,15 Prozentpunkte (nominal) gesenkt. 

Die Landwirtschaftliche Rentenbank in Frankfurt am Main. Foto Rentenbank

In der günstigsten Preisklasse (A) liegt der so genannte „Top-Zins” für Förderkredite an Junglandwirte mit Laufzeit zehn (fünf) Jahre und zehnjähriger Zinsbindung jetzt bei effektiv 2,02 (1,56 ) Prozent.

Zum „Top-Zins”werden auch nachhaltige Investitionen beispielsweise in Umwelt- und Ressourcenschutz, Verbraucherschutz oder im Bereich Bioenergie finanziert. Für landwirtschaftliche Betriebe mit Hochwasser oder Regenschäden bleiben im Förderprogramm „Liquiditätssicherung” die Zinsen unverändert. Hier liegt der effektive Zinssatz je nach Laufzeit und Kredittyp in der günstigsten Preisklasse A zwischen 1,00 Prozent und 1,94 Prozent.

Die Programmkredite der Förderbank für die Agrarwirtschaft dürfen neben anderen öffentlichen Mitteln, z. B. Zuschüssen, eingesetzt werden, soweit die von der EU vorgegebenen Beihilfeobergrenzen eingehalten werden. Bei allen Förderdarlehen der Rentenbank sind die Kreditanträge an die Hausbank zu richten. In Abhängigkeit von der Bonität und der Werthaltigkeit der Sicherheiten nehmen die Hausbanken die Einstufung in die jeweilige Preisklasse vor.

Weitere Informationen unter der Service-Nummer Kreditanfragen: 069-2107–700 oder auf der Website der Rentenbank. (ts/lrb)