Grüne Branche

Resista-Ulmen als Friedenszeichen pflanzen

, erstellt von

200 Resista-Ulmen stiftete die Baumschule Lorberg, um ein Zeichen für ein gemeinsames Europa zu setzen. 198 der Bäume wurden bisher im Rahmen des Projekts Trees Connect entlang des Radwegs R1 gepflanzt, der auch bis nach St. Petersburg führt. Brandenburgs Justiz- und Europaminister Helmuth Markov griff nun in Waldsieversdorf persönlich zum Spaten, um ein Friedenszeichen zu setzen.

Minister Helmuth Markov pflanzt im Rahmen des Projekts Trees Connect eine Resista-Ulme. Foto: Hesse und Hallermann

„Europa steht für Offenheit und Verständigung“

„Sprachlosigkeit und fehlende Dialogbereitschaft kennzeichnen den aktuellen Konflikt in der Ukraine“, so Helmuth Markov. „Europa steht aber für Offenheit und Verständigung über alle sprachlichen und kulturellen Grenzen hinweg. Ich freue mich daher, dass mit dem Projekt Trees Connect ein Schritt seitens der Zivilgesellschaft unternommen wird, um aus der aktuellen Spirale der Gewalt auszubrechen. Die insgesamt 200 Bäume symbolisieren dabei ein untrennbares Band.

200. Resista-Ulme wird in St. Petersburg gepflanzt

Markov pflanzte die insgesamt 199. Resista-Ulme für das Projekt Trees Connet. Dabei wurde er vom Waldsieversdorfer Bürgermeister Dietmar Ehm, Marco Böttche vom Amt Märkische Schweiz und Unternehmer Daniel Lorberg unterstützt. Als krönenden Abschluss macht sich ab dem 30. Mai eine Gruppe Radler auf den Weg nach St. Petersburg. Dort wird zum „52nd World Congress of the international Federation of Landscape Architects”, der am 10. Juni beginnt, die letzte Resista-Ulme gepflanzt.