Grüne Branche

Rheinland-Pfalz: kaum Rückstände bei Salat

Im vergangenen Jahr hat das Landesuntersuchungsamt (LUA) Rheinland-Pfalz 48 Proben Salat, davon die Hälfte aus Rheinland-Pfalz, auf Rückstände und/ oder Nitrat untersucht. Keine der Proben war im Sinne des Lebensmittelrechts zu beanstanden, berichtet das Verbraucherschutzministerium Rheinland-Pfalz (MUFV). Die Salate, darunter Kopfsalat, Rucola, Feldsalat, Frisee und Eichblattsalat wurden dem Groß- oder im Einzelhandel entnommen. Lediglich eine Probe Rucola wurde bemängelt, weil Rückstände der Wirkstoffe Iprodion und Propamocarb zwar nominell über den festgesetzten Höchstmengen, aber noch im analytischen Streubereich lagen. Das heißt, es lag keine gesicherte Höchstmengenüberschreitung im lebensmittelrechtlichen Sinn vor. Mehrfachrückstände hatte das LUA bei 17 der untersuchten Proben festgestellt. Bisher liegen keine gesicherten Erkenntnisse darüber vor, ob die ermittelten Mehrfachrückstände die menschliche Gesundheit schädigen können. Hier bestehe weiterer Forschungsbedarf, so heißt es weiter.