Grüne Branche

Rheinland-Pfalz: keine direkten Hilfen bei Frostschäden

Wie der Landesverband Gartenbau Rheinland-Pfalz (RLP) meldet, wird es außer dem Darlehen der Landwirtschaftlichen Rentenbank keine weiteren direkten Hilfen bei Frostschäden in RLP geben. Landesverbandspräsident Volker Schmitt hatte in einem Brief an die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken direkte Hilfen für die von Frostschäden betroffenen Gartenbaubetriebe in RLP gefordert. 

In ihrem Schreiben erläuterte die Ministerin den Angaben zufolge, dass sie die Probleme sehr wohl sehe, aber außer dem Darlehen der Landwirtschaftlichen Rentenbank im Rahmen eines Liquiditätssicherungsprogramms, keine weiteren Möglichkeiten sehe, die rheinland-pfälzischen Gärtner zu unterstützen.

Die Darlehen der Landwirtschaftlichen Rentenbank werden von der jeweiligen Hausbank in einem einfachen, schnellen Verfahren bereit gestellt, so die Information aus dem Ministerium.

Die Gartenbaubetriebe hatten laut Landesverband Gartenbau RLP Einzelschäden bis zu 300.000 Euro gemeldet. Die Gesamtschadenssumme in RLP dürfte über 2,5 Millionen Euro liegen, so Volker Schmitt. Auch in anderen Bundesländern sei es den Gartenbau Landesverbänden den Angaben zufolge nicht gelungen, von den jeweiligen Landesregierungen Hilfe für Frostschäden zu erhalten. (ts)