Grüne Branche

Roadshow „Grün in die Stadt“ abgeschlossen

Zwölf Städte, tausende Besucher, ein Ziel: Bürgerinnen und Bürgern sowie der kommunalen Politik und Verwaltung die Bedeutung städtischen Grüns mit einer bundesweiten Informationstour näher zu bringen. Jetzt ist die Roadshow nach zwei Monaten erfolgreich zu Ende gegangen.

Die Informationstour „Grün in die Stadt“ startete auf dem Potsdamer Platz in Berlin. Foto: BGL

Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks hatte am 3. Mai 2016 den Startschuss auf dem Potsdamer Platz in Berlin gegeben. Die Veranstaltungsreihe ist Teil der Initiative „Grün in die Stadt“, die der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) zusammen mit seinen Landesverbänden ins Leben gerufen hat. Im Zentrum der Roadshow stand ein temporärer „Pop-up-Park“, der zentrale Plätze in deutschen Städten jeweils für einen Tag in eine grüne Stadtoase verwandelte und in dieser Form erstmals eingesetzt worden ist. So konnte der Bevölkerung ein direkter Eindruck von den positiven Auswirkungen gestalteten Grüns im öffentlichen Raum vermittelt und verdeutlicht werden, dass Grün mehr als ein „Wohlfühlthema“ ist, sondern ein wesentlicher Faktor für die Lebensqualität jedes einzelnen.

„Mit dieser Informationstour wollten wir ein deutliches  Zeichen für städtisches Grün setzen. Die durchweg positiven Reaktionen der Bevölkerung und der Politik zeigen, dass uns dies gelungen ist. Grünflächen sorgen für ein besseres Klima in der Stadt und wirken sich positiv auf die Gesundheit der Bewohner aus. Gleichzeitig reduzieren sie die Auswirkungen der Belastung durch Feinstaub und beugen der Bildung von Hitzeinseln vor“, sagte  BGL-Vizepräsident Eiko Leitsch zum Abschluss der Tour. „Die Roadshow und die Initiative schaffen hierfür Bewusstsein und machen Dialogangebote.“

Über 2.000 Besucher beteiligten sich im Rahmen der Roadshow zudem an lokalen Umfragen, wie die Bürgerinnen und Bürger kommunale Grünflächen und Parks nutzen und wie diese verbessert werden können. Grünflächen werden von städtischen Kämmerern noch zu oft nur als Kostenfaktor wahrgenommen.

Darum ist es wichtig, den großen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wert von städtischer grüner Infrastruktur aufzuzeigen: Natur in der Stadt verbessert das Stadtklima, mildert Hitzewellen und mindert den Lärm. Grünflächen fördern außerdem die Begegnung aller Bevölkerungsgruppen in einer Stadt und die Artenvielfalt vor Ort.

Mit der Initiative „Grün in die Stadt“ verstärken der BGL und seine Landesverbände ihr Engagement für mehr städtisches Grün. Die Veranstaltungsreihe ist bereits als „Ausgezeichneter Beitrag der UN-Dekade Biologische Vielfalt“ prämiert worden.

Mehr unter www.gruen-in-die-stadt.de.