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Rosa Générosa: Großzügig in Schönheit und Duft

Schwerpunkt des 1829 gegründeten Traditionsunternehmens Guillot im französischen Chamagnieu waren ursprünglich alte Rosen, mit Sorten wie ‘Mme Bravy’ oder ‘Comtesse d'Oxford’. Die als erste Teehybride geltende Rosensorte ‘La France’, unter Liebhabern sehr bekannt, wurde 1867 von Jean-Baptiste A. Guillot gezüchtet.

Im Laufe der Zeit wurden immer mehr Neuzüchtungen entwickelt, die die „rustikalen Qualitäten“ der historischen Sorten mit den Eigenschaften moderner Rosen verbinden. So entstanden unter der Marke Générosa® Sorten, die sich durch Duft, schöne Farben und Blühfreudigkeit sowie durch Robustheit und Resistenz gegenüber Krankheiten auszeichnen.

Der Familienbetrieb liegt westlich der Alpen, etwa 40 Kilometer südöstlich von Lyon, in einer Region, die für Züchtung und Vermehrung von Rosen ideal sei, so Guillot. Ihre vollständig im Freiland kultivierten Rosen seien zudem besser abgehärtet als Rosen aus anderen Regionen Frankreichs.

Eine umweltfreundliche Produktionsweise sei ihnen bei der Kultur ihrer Rosen besonders wichtig; das Unternehmen ist MPS-A-zertifiziert. Das Sortiment umfasst rund 300 Sorten, davon 60 Générosa- und etwa 120 Polyantha- und Floribunda-Sorten, außerdem viele Teehybriden, Kletterrosen und Rambler sowie 42 Alte Rosen (Guillot-Kollektion).

Lesen Sie den ganzen Artikel in Ausgabe 04/2015 Deutsche Baumschule.