Grüne Branche

Rosen: stachelfrei per Dornen-Handschuh

Die blühende Rose ist bekanntlich die beliebteste Schnittblume der Bevölkerung. Sie nimmt eine absolute Spitzenstellung ein, betrug doch der Anteil an Schnittrosen 2012, bezogen auf den Gesamtabsatz von Schnittblumen, immerhin 39,4 Prozent. Alle anderen Schnittblumen, die als Monosträuße verkauft wurden, liegen in ihrer Bedeutung deutlich unter diesem Wert.

Als kleiner Nachteil beim Umgang mit der Schnittrose wird aber immer wieder auf die Stacheln – im allgemeinen Sprachgebrauch auch Dornen – hingewiesen, die insbesondere im Handbereich zu Verletzungen führen können. Hier hat nun ein Unternehmen in Bad Dürkheim eine Lösung gefunden, die auch am Tag der offenen Tür in der Gärtnerei von Peter Schwarzkopf (Fellbach) vorgestellt wurde.

Es handelt sich dabei um den Dornen-Handschuh, mit dem schnell und problemlos die Stiele von Schnittblumen entdornt und auch gereinigt werden können: Ein griffiger Handschuh, der die Hände schützt und auf alle Handgrößen eingestellt werden kann.

Bianca Klein, Mitarbeiterin im Fellbacher Schnittrosenbetrieb, stellte diesen schützenden Handschuh vor und zeigte auch Anwendungsmöglichkeiten. Angeboten wird diese praktische Hilfe zu einem Preis von 7,50 Euro.

Gleichzeitig wurde der Blumenanschneider Cavalier vorgestellt, der einen schrägen Anschnitt des Blumenstieles ermöglicht. Die Präsentation erfolgte bei den Schnittrosen, die bekannterweise nach einem frischen Anschnitt der Stängel vor dem Einstellen in die Blumenvase in der Folge viel Wasser aufnehmen können und deshalb auch eine längere Haltbarkeit besitzen.

Mit dem kleinen Gerät kann diese Arbeit tatsächlich in Sekundenschnelle ausgeführt werden. Der Blumenanschneider muss einfach bis zur gewünschten Länge in den Blütenstängel eingeschoben und zurückgezogen werden. Sofort entsteht ein mehrere Zentimeter langer Schrägschnitt. Mit der selbst reinigenden Klinge könnten bei sachgemäßer Handhabung in einer Rosengärtnerei zum Beispiel über 1.000 Rosenstiele in einer Stunde angeschnitten werden, so die Information. Der Cavalier ist zu einem Preis von rund fünf Euro erhältlich. (gug)