Grüne Branche

Rosen und Kräuter als „Erfolgsteam 2016“

Schönheit und Gesundheit liegen im Trend
Die Rose gilt nach wie vor als unbestrittene Königin unter den Gartenblumen – sie verschönert jeden Garten und Balkon mit ihrer Blüte und betört mit ihrem Duft. Doch auch bei Rosen ist aktive Wareninszenierung gefragt. Das heißt: Lifestyle-Wünsche des Kunden ansprechen!

Trotz des unruhigen Rosenabsatzes bleibt unsere Rosenleidenschaft ungebrochen. Der Reiz ihrer Schönheit und ihre historische Aura ziehen uns magisch an. Doch auch bei der „Königin der Blumen“ kommt es auf aktive Wareninszenierung an.

Die Kunden wollen in ihrem Garten zunehmend nicht nur Schönheit, sondern auch nachhaltige Qualität sehen und spüren. Hier kommen Kräuter als Begleiter der Rosen zum Zuge: Mit einer Kombination von Rosen und Kräutern, im Endverkauf reizvoll präsentiert, erwirbt der Kunde Schönheit und Gesundheit in guter Qualität.

Trends im Blick
Um den Rosenabsatz am Point of Sale (POS) erfolgreich zu gestalten, muss die Rose die Lifestyle-Wünsche der Kunden ansprechen. Die Menschen möchten Pflanzen, die pflegeleicht und gesund sind und auf kleinen Flächen wie Balkonen angepflanzt werden können. Auffällig ist dabei der Trend zur Nostalgie mit Besinnung auf alte Gärten, auf Duft und Pastellfarben in Pfirsich und Rosé!

Wussten Sie schon...?
Um die Rose ranken sich zahlreiche Geschichten. Wertvoll für das Verkaufsgespräch oder als Thema der Wareninszenierung ist das Wissen um die vielfältigen Funktionen der Rose. So wird sie etwa in mittelalterlichen Kräuterbüchern als kostbare Zutat und als Volksmedizin erwähnt.

Heute erinnert man sich wieder an die stärkende und harmonisierende Wirkung ihrer Öle – und an ihre Verwendung in der Küche! Zum Verzehr geeignet sind duftende, robuste ADR-Rosen oder Wildsorten. Am geeigneten Standort und bei guter Pflege bleiben sie auch unbehandelt gesund. Rosen verfeinern Süßspeisen, Marmeladen, Essig, Tee und Gebäck. Kandierte Rosen schmecken nicht nur gut, sondern sind auch ein dekorativer Hingucker.

Sortimente im Fokus
Die meisten Rosenhäuser haben längst damit begonnen, alte, anfällige Sorten durch gesunde, standort- und hitzetolerante zu ersetzen. Ein durchdacht zusammengestelltes Sortiment ist für einen erfolgreichen Rosenabsatz auch am POS gefragt. Wegen des unterschiedlichen Nährstoffbedarfs sollten Rosen und Stauden nicht durcheinander, sondern mit etwas Abstand nebeneinander gepflanzt werden.

Antje Verstl,
Dendron Akademie Leipzig


Lesen Sie den ganzen Artikel mit weiteren Tipps zum Verkauf am POS in Ausgabe 06/2016 Deutsche Baumschule.