Grüne Branche

Rosenumfrage: Duftend und robust – am besten beides

Einen Überblick über die Nachfrageentwicklung bei Gartenrosen, zu allgemeinen Trends und zum Saisonstart vermittelt unsere traditionelle Rosenumfrage im Mai. Duftend und robust, edel und naturnah, einfach zum Relaxen: So müssen Gartenrosen heute sein. Auffallend viele ADR-Sorten sind unter den Neuheiten, die Sie in der Druckausgabe der Deutschen Baumschule vom Juni 2018 finden.

Die Einteilung nach „Rosengruppen“ ist „statistisch gesehen“ nach wie vor sinnvoll – wie sonst wollte man die Entwicklungin verschiedenenBereichen skizzieren? Unsere Rosenumfrage zeigt aber gleichzeitig auch die Bedeutung der Kollektionen, die stetig zunimmt, wie sich in den Noten zur Nachfrageentwicklung widerspiegelt.

Rückblick – Ausblick
Wie schätzen die Züchter die Entwicklung der Nachfrage bei einzelnen Rosengruppen ein? Hier baten wir wieder um eine Einschätzung für die fünf vergangenen und die fünf nächsten Jahre.

Beetrosen und Edelrosen kämpfen im Umsatzrankingweiter um den ersten Platz. Der Rückblick auf die Nachfragein den letzten Jahren fällt bei beiden Gruppen, vor allem den Beetrosen, positiv aus. Auch beim Ausblick auf die nächsten Jahre sind sich die Befragten einig: Drei Rosenhäuser rechnen sowohl bei Edel- als auch bei Beetrosen mit wachsender, zwei mit gleichbleibender Nachfrage.

Weitgehend unverändert gestaltete sich die Nachfrage nach Kletterrosen, die etwa auf Platz 4 der Umsatzskalaliegen; nur ein Betrieb rechnet in den nächsten Jahren mit einem Plus.
Besonders Strauchrosen waren bei den beteiligten Rosenhäusern die Verlierer in Sachen Nachfrage: Bei drei Unternehmen nahm sie ab, bei zweien war sie gleich bleibend. Ähnlich wird die künftige Nachfrage eingeschätzt: Nur ein Betrieb rechnet in den nächsten Jahren mit einer Verbesserung.

Und die Kleinstrauchrosen? Beim Blickzurück setzen drei Unternehmen ein Minus, zwei ein Plus vor die Nachfrage dieser Rosengruppe, die vor gut zehn Jahren mit den Beetrosennoch um Platz 1 im Umsatzranking wetteifern konnte. Etwas zuversichtlicher scheint der Ausblick auf die nächsten Jahre: Zwei Unternehmen, bei denen Kleinstrauchrosen auch starke Umsatzträgersind, rechnen mit wachsender Nachfrage.
Leicht positive Tendenz zeigt die Umfrage bei der zukünftigen Nachfrage von Zwerg- und auch Stammrosen. bim/al

Erfahren Sie mehr über die Umfrage und neue Rosensorten in der Ausgabe 06/2018 Deutsche Baumschule