Grüne Branche

"Rosige Zukunft" ist mitzugestalten

Die Branche hat "eine rosige Zukunft", aber nur wenn sie selbst mitgestaltet, meint Hanns-Jürgen Redeker, Präsident des Bundesverbandes Garten- Landschafts- und Sportplatzbau (BGL). In seinem Grußwort auf der Wintertagung des Bundes deutscher Baumschulen (BdB) bezog er sich dabei auf die Chancen, die sich aus dem Biodiversitäts-Papier der Bundesregierung für mehr Grün ergeben ebenso wie die für Grün nutzbaren Trends zu Gesundheit und Wellness.

In der heutigen mobilen Gesellschaft mit Terminstress, Hektik, Lärm und Staub gebe es einen Bedarf an Freiräume und Ruhebereiche, um zu geniessen oder um auszuruhen. Und hier tragen auch Bäume, Sträucher und Stauden zum Wohlbefinden bei. Die Landschaftsgärtner und die Baumschulen seien dabei Teil des Gesundheitsmarktes und es gelte diese Chancen zu nutzen. Daneben erwähnte der BGL-Präsident unter anderem auch das im Herbst 2007 von der Bundesregierung vorgestellte Strategiepapier zur Biodiversität. Darin sei ein umfassendes Programm für mehr Grün in den Städten enthalten. Diese Absichtserklärung müsse die Branche aufnehmen und daran arbeiten, dass konkrete Maßnahmen folgen. Laut Redeker will die Bundesregierung mit diesem Programm bis 2020 verstärkt in die Grünausstattung von Siedlungen oder beispielsweise dem Wohnumfeld investieren. In diesem Zusammenhang erwähnte er auch die Aktionsplattform "Grüne Stadt" (www.die-gruene-stadt.de), die er durch den Bundesumweltminister Siegmar Gabriel unterstützt sieht. Redeker: "Das ist eine Potenzial, das wir nutzen müssen."