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Royal FloraHolland: mehr Rosen zum Valentinstag verkauft

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Royal FloraHolland verkaufte in der diesjährigen Valentinszeit, den Tagen vor dem eigentlichen Valentinstag, 165 Millionen Stiele an Schnittrosen. Das sind über vier Prozent mehr als im Jahr 2018, berichtet der Vermarkter. Allerdings musste die niederländische Versteigerung niedrigere Durchschnittspreise bei Rosen verbuchen.

Zum diesjährigen Valentinstag setzte Royal FloraHolland deutlich mehr Rosen als im Vorjahr um. Foto: Royal FloraHolland

Durchschnittspreis für Rosen um zehn Prozent niedriger

So lag der Durchschnittspreis für Schnittrosen an den zehn Versteigerungstagen vor dem Valentinstag um zehn Prozent niedriger als im Vorjahr, erklärt Royal FloraHolland. Der Spitzenverkauf zu Valentin begann in diesem Jahr später als in den Vorjahren. Die letzten fünf Tage vor dem Valentinstag haben dann noch zu einem guten Endspurt geführt, so der Vermarkter.

Etwa ein Drittel des Gesamtumsatzes machten rote Rosen aus. Deren Anlieferung stieg im Vergleich zum Vorjahr um fast neun Prozent, während der Durchschnittspreis um 6,5 Prozent fiel. Andere wichtige Farben waren rosa Rosen, die sich um sieben Prozent mehr verkauften, sowie weiße Rosen, von denen fünf Prozent weniger verkauft wurden als im Vorjahr.

Längere Stiellängen zum Valentinstag häufiger abgesetzt

Rosen mit längeren Stiellängen wurden häufiger abgesetzt. Von der Länge 60 Zentimeter wurden sieben Prozent mehr Stiele verkauft, und von der Länge 70 Zentimeter sogar 17 Prozent mehr. Die Anzahl der Stiele in der Hauptlänge von 50 Zentimetern blieb unverändert. Von Schnittrosen mit der Stiellänge von 40 Zentimetern wurden etwa vier Prozent weniger Stiele gehandelt als vor einem Jahr.

Die Nachfrage zum Valentinstag hat weitgehend die Airline-Gruppe Air France KLM Martinair Cargo (AFKLMP Cargo) gedeckt. Sie habe zehn Prozent mehr an Schnittblumen als im Vorjahr geflogen, berichten das Online-Magazin Cargo Airports und Airline Service.

3.300 Tonnen an Schnittblumen geflogen

Die Airline-Gruppe transportierte demnach im Januar und Februar über einen Zeitraum von zwei Wochen rund 3.300 Tonnen Schnittblumen aus führenden Produktions- und Exportländern wie Kenia, Ecuador und Kolumbien nach Europa. Die drei Hauptstartpunkte für Schnittblumen sind Nairobi, Quito und Bogotá.

Der größte Teil war hauptsächlich für die Belieferung der europäischen, hier vor allem der niederländischen, britischen, italienischen, französischen, russischen sowie der asiatischen und hier insbesondere der japanischen Märkte bestimmt.

Im Jahr 2018 transportierte AFKLMP Cargo mehr als 84.000 Tonnen Schnittblumen aus Afrika und Lateinamerika zum Flughafen Amsterdam Schiphol, Europas Drehscheibe für den Schnittblumenmarkt.