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Royal FloraHolland weiter im Aufwind

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Seit den Sommermonaten steigen die Umsatzzahlen der Royal FloraHolland stetig an. Für den Zeitraum vom 10. Oktober bis 6. November kletterten die Erlöse um sieben Prozent auf 313 Millionen Euro.

Schnittblumen und Zimmerpflanzen werden zunehmend über den Direktverkauf an den Kunden gebracht. Foto: Jeanette Dietl Fotolia

Durchschnittspreis für Zimmerpflanzen und Schnittblumen auf Jahreshoch

Im Durchschnitt lag der Preis für alle Zierpflanzen und Schnittblumen bei 41,3 Cent und toppte damit sogar das Niveau rund um den Valentins- und Muttertag. Preistreiber waren allerdings nicht die Schnittblumen, sondern die Zierpflanzen.

Auf dem aufsteigenden Ast befinden sich die Direktverkäufe, die bei Schnittblumen um zwei Prozentpunkte auf insgesamt 30,9 Prozent zulegten. Dabei nahm der Umsatz mit mehrblumigen Chrysanthemen um fünf Prozent zu. Zantedeschia wurde mit 20 Prozent doppelt so oft direkt verkauft als im vorherigen Zeitraum.

Direktverkäufe von Zimmerpflanzen wachsen

Um den gleichen Prozentsatz wuchsen auch die Direktverkäufe von Zimmerpflanzen auf insgesamt 78,6 Prozent an. Hier legen nun auch die Pflanzen zu, zum Beispiel Azaleen, die im Direktverkauf üblicherweise hinterhergehinkt waren. Besonders saisonale Produkte wie Helleborus, Skimmia und Violen verkauften sich besonders gut.

Grundsätzlich ging die gelieferte Schnittblumenmenge um sechs Prozent zurück, während die Preise um 14 Prozent höher lagen. Bei den Gerbera stieg der Preis sprunghaft um 45 Prozent an. Die Menge der Zimmerpflanzen wuchs um zwei Prozent und der Durchschnittspreis kletterte um drei Prozent nach oben. Dabei fiel die Liefermenge an Phalaenopsis um acht Prozent und die Menge an Cyclamen um neun Prozent.

Roya FloraHolland: Umsatz mit Gartenpflanzen nimmt zu

Ebenfalls erfreulich: Der Umsatz mit Gartenpflanzen stieg um 15 Prozent an, wobei die Menge um vier und der Durchschnittspreis um zehn Prozent (Preistreiber Skimmia, Picea und Buxus) wuchsen.