Grüne Branche

Rückblick auf das Pflanzengeschäft: Baumschulen Weser-Ems mit Saison 2011 zufrieden

Zufriedenstellende Frühjahrsgeschäfte, guter Start in den Sommer mit befriedigenden Verkäufen und ein guter Herbst mit teilweise verschobenen Verkaufszeiten. So lautet kurz und knapp der Rückblick auf das Pflanzengeschäft 2011 der Baumschulen in Weser-Ems.

Renke zur Mühlen Foto: BdB Weser-Ems

Renke zur Mühlen, Vorsitzender des Landesverbandes Weser-Ems im Bund deutscher Baumschulen, blickte in seiner Rede auf dessen Wintertagung am 8. Dezember in Petersfehn auf die diesjährige Verkaufssaison zurück. Nach einem früh einsetzenden, relativ harten Winter, konnte der Frühjahrsverkauf rechtzeitig beginnen, so zur Mühlen.

Wie in den Jahren zuvor, liefen die Frühjahrsgeschäfte gut. Das extrem sonnige Frühjahrswetter dehnte sich bis zum Sommeranfang aus. Das große Defizit an Niederschlägen wurde deutlich. Die Trockenheit und die zeitweise starken Winde behinderten laut zur Mühlen teilweise die Frühjahrsverschulung.

Nach dem Frühjahrsgeschäft habe es einen guten Start in den Sommerverkauf gegeben. Ein eher kühler Sommer folgte. Nicht alle Pflanzen seien zunächst zur Zufriedenheit der Baumschuler gewachsen. Für die Pflanzen waren die Temperaturen besser auszuhalten, als die große Hitze im Juli 2010 mit Spitzentemperaturen von 38 Grad Celsius. Den Sommerverkauf bewertete zur Mühlen abschließend mit befriedigend.

Der Einstieg in den Herbstversand war gut, zur Mühlen sprach von einem „Umstieg von Sommer- auf Herbstartikel“. Der Verkauf sei zunächst verhalten gewesen. Als absolute Besonderheit war die zeitliche Verschiebung bei den Calluna-Knospenblühern zu beobachten. Der Abfluss der Pflanzen sei sehr spät erfolgt, dann aber umso heftiger. Die Bestände seien sehr gut abgeflossen.
Wegen des guten Wetters ab Mitte Oktober sei ein guter Start in den Versand für den GaLaBau gelungen.

Zur Mühlen sagte, er sei überzeugt, dass das Regendefizit aus dem Frühjahr und aus dem trockenen November noch nicht ausgeglichen werden konnte. Es gebe noch großen Nachholbedarf an Regen, um den Boden wieder richtig zu durchfeuchten und noch etwas für das Grundwasser zu tun.

Durch das Verhalten der Verbraucher, mit steigender Sonne wieder kräftig in den Garten zu investieren, sei ein gutes Frühjahrsgeschäft zu erwarten. Gutes Wochenendwetter werde dieses noch unterstützen. (bdb/ts)