Grüne Branche

Russischer Importstopp: Keine Hilfe für niederländischen Gartenbau mehr

Für den niederländischen Gartenbau bedeutet der russische Importstopp schlimme Einbußen. Dennoch hat der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte bekräftigt, dass die Regierung keine finanziellen Mittel mehr zur Entschädigung aufbringen könne.

Mark Rutte zum russischen Importstopp: Keine weiteren Entschädigungen für den niederländischen Gartenbau möglich. Foto: Rijksoverheid

 „In Sankt Petersburg und Moskau bereitet es den Menschen noch weniger Freude, dass sie unsere Produkte nicht mehr essen können“, sagte Rutte Berichten der LTO Noord zufolge. Er war am Montag mit Vertetern der Unternehmer- und Arbeitgeber- Organisation für Landwirtschaft und Gartenbau Niederlande in Apeldoorn zusammengekommen.

Niederländischer Gartenbau verliert mit Russland wichtigen Markt

Rutte stütze die Position der niederländischen Regierung. Sie befürwortet die EU-Sanktionen gegenüber Russland, die wiederum den russischen Importstopp nach sich gezogen hatten. Sicherlich hätten die Landwirte und Gartenbauer einen wichtigen Markt verloren. Dennoch verwies Rutte auf die Maßnahmen, die Staatsekretärin Sharon Dijksma bereits in die Wege geleitet hat. Auch wenn der Importstopp das Geschäft beeinträchtige, könne man die negativen Effekte nicht einfach auflösen, wird der Minister zitiert. (ts)