Grüne Branche

Saisoneröffnung in Sachsen-Anhalt: Betrieb Heiber überstand Hochwasser

Die Gärtnerei war offen bis zum letzten Gewächshauswinkel, und wer sich nach dem Einkauf erholen wollte, der konnte sich im schattigen Innenhof an Häppchen und Getränken laben - kostenlos. Den Start in die neue Saison begingen Sachsen-Anhalts Gärtner im Betrieb Heiber in Jeßnitz, im Dreieck Wolfen-Greppin-Bitterfeld.

Agrar-Staatssekretär Dr. Herrmann Onko Aeikens war nach dem Rundgang durch die Häuser begeistert: Toll, was Sie hier auf die Beine gestellt haben, sagte er zum Chef Ulf Heiber. Der erinnerte an den August 2002, als die Mulde den Betrieb meterhoch überflutet hatte. Ohne die Hilfe durch das Land, die Gemeinde und viele freiwillige Helfer hätte man den Wiederaufbau nicht geschafft. Aeikens ergänzte dazu, dass vom Land allein im Raum Jeßnitz 22 Millionen Euro für den Deichbau bereitgestellt wurden. Hinter dem Damm könne man jetzt ruhig schlafen, meinte der Staatssekretär. Verbandspräsident Herbert Bruchmüller sprach von einem guten Start in die neue und ausgesprochen frühe Zierpflanzensaison. Angesichts des mageren Jahres 2006 sei der erfreulich gute Absatz aber auch dringend nötig gewesen.