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SalaJoe: innovatives Salat-Trio mit Wurzeln

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Mit dem Bau eines neuen Gewächshauses hat sich der Gemüsebau-Betrieb Jochen Haubner seinen eigenen Traum verwirklicht: Er bietet seit 2015 seine eigene eingetragene, innovative Marke SalaJoe an. Für die pfiffige Produktidee und das innovative Produktionsverfahren gewann Haubner im vergangenen Jahr den TASPO Award in der Kategorie „Pflanzenproduzent des Jahres“.

SalaJoe wird in Hydroponik produziert und mit Wurzeln verkauft. Eine Idee, auf die die Haubners sehr stolz sind. Foto: Haubner

Drei Salate in einem produziert in Hydroponik

Das Besondere an den SalaJoe-Salaten: Sie werden als Trio – drei Salate in einem, entweder in Einzelfarben oder als Tricolore – mit dem Wurzelballen angeboten. Ein weiterer Pluspunkt: Haubners produzieren die Salate ressourcenschonend in Hydroponik. Der vollautomatische Hydroponik-Anbau und eine optimierte Flächennutzung sparen im Vergleich zum herkömmlichen Anbau die Hälfte an Energie, Wasser und Düngemitteln ein.

SalaJoe-Salate mit Wurzelballen bieten eine leichtere Handhabung in Einkauf, Transport, Kühlung, Lagerung und Produktplatzierung im Vergleich zu herkömmlichen Schnittsalaten. „SalaJoe ist der erste Salat, der rund ums Jahr in frischer und gleichbleibender Qualität zur Verfügung steht – das bringt Kontinuität für Abnehmer und Endkunden“, sagt Haubner. Zudem habe die Marke SalaJoe einen hohen Widererkennungswert, was dem Lebensmitteleinzelhandel die Vermarktung erleichtere.

SalaJoe-Salate bleiben bis zu 14 Tage frisch

Der Endverbraucher hat drei verschiedene Salate zugleich – und kann nach Bedarf ernten, ob nur ein Blatt für das Sandwich oder alles für eine Schüssel voll Salat. Die Salate können im Kühlschrank oder in einem Schälchen mit Wasser an einem schattigen Platz in der Küche aufbewahrt werden. Bei richtiger Pflege bleiben sie bis zu 14 Tage frisch. „Das bedeutet weniger Lebensmittelverschwendung“, so Haubner.

Weiterer Vorteil: Der Salat entspricht nicht nur im Anbau dem Trend zur Regionalität: Anspruch des SalaJoe-Projekts war es, weitestmöglich mit in Deutschland ansässigen Firmen zu arbeiten.

Gemüsebau-Betrieb investiert in ressourcenschonende Technik

Der Gemüsebau-Betrieb Haubner ist in Nürnberg-Almoshof ansässig, er liegt somit inmitten von Bayerns größtem zusammenhängenden Gemüseanbaugebiet, dem Knoblauchsland. Die vielen verschiedenen Gemüsearten wachsen im Freiland und im Gewächshaus und werden am Großmarkt Nürnberg sowie an verschiedene Händler und Supermärkte verkauft.

Mit der aktuell abgeschlossenen Betriebserweiterung hat Haubner mit modernster, ressourcenschonender Gewächshaus-Technik in die Zukunft investiert. Das führte zu einer enormen Einsparung an Energie-, Wasser-, und Düngemittelverbrauch im Vergleich zum herkömmlichen Anbau.

Mehr zum Gemüsebau-Betrieb Jochen Haubner und seinem modernen Anbauverfahren lesen Sie in der TASPO 25/2019, die Sie in unserem Online-Shop abrufen können.