Grüne Branche

Schleswig-Holstein: neue Stiftung fördert Ausbildung im Gartenbau

Die Firmengründer der Tungendorfer Baumschulen in Neumünster, Thea und Bruno Tietgen, haben nach ihrem Tod ihr gesamtes Vermögen einer Stiftung übertragen. Der Zweck der „Thea Tietgen und Bruno Tietgen Stiftung“: Die Förderung der Berufsbildung im Bereich Gartenbau unter besonderer Berücksichtigung des Garten- und Landschaftsbaus. 

Die Stiftungsgründer: Thea und Bruno Tietgen. Foto: privat

Im Jahr 1956 als Tungendorfer Baumschulen gegründet und noch im gleichen Jahr Mitglied des Fachverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Schleswig-Holstein (FGL) geworden, verlegte das Ehepaar seinen unternehmerischen Schwerpunkt bald auf den Garten- und Landschaftsbau mit Auftraggebern in der Kommune und dem Wohnungsbau. Nach und nach entwickelte sich das Unternehmen von einem Gartenpflege- hin zu einem vollwertigen Gartengestaltungsbetrieb. Bis heute sind große Wohnungsbaugesellschaften der größte Auftraggeber der Tungendorfer Baumschulen.

Nachdem Bruno Tietgen einige Jahre nach seiner Frau am 26. Januar 2012 verstarb, wurde die „Thea Tietgen und Bruno Tietgen Stiftung“ auf Basis einer bereits bestehenden Satzung im Dezember des gleichen Jahres offiziell vom Innenministerium anerkannt.

Im Juni 2013 nahmen Vorstand und Stiftungsrat in einer ersten konstituierenden Sitzung ihre Arbeit auf. „Aus den Zinsen des Barvermögens und Pachterträgen stehen der Stiftung nun jährlich Finanzmittel für ausbildungsfördernde Projekte zur Verfügung“, sagt Klaas Denker, Geschäftsführer der Gartencenter Tungendorfer Baumschulen GmbH und Vorsitzender der Stiftung.

Gemeinsam mit dem Geschäftsführer des FGL, Achim Meierewert, und dem Leiter der Abteilung Gartenbau der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein, Jan-Peter Beese, bildet er den Vorstand der Stiftung, der die Geschäfte führen und in Abstimmung mit dem Stiftungsrat Maßnahmen ganz im Sinne der Stiftungsgründer entwickeln und umsetzen wird. (ts)