Grüne Branche

Schlossgespräch von Floramedia: Vieles drehte sich um die "Best Agers"

Wer im Handel künftig erfolgreich sein will, darf die "Best Agers" nicht vernachlässigen. Gemeint sind die Senioren, also die Menschen über 60 Jahre. Beim Schlossgespräch von Floramedia am 16. Mai in Ludwigsburg standen sie im Blickpunkt. Dass der Absatz von Blumen und Pflanzen schon heute ein "Seniorenmarkt" ist, zeigte Dr. Susanne Lux mit Zahlen aus dem von Zentrale Markt- und Preisberichtstelle und Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft herausgegebenen Haushaltpanel an. Demnach wurden im Jahr 2006 schon 49 Prozent aller Ausgaben für den privaten Verbrauch von Blumen und Pflanzen durch Senioren der Altersstufe ab 60 Jahre getätigt. Zum Vergleich: 2002 basierten erst 43 Prozent der Privatausgaben für Blumen und Pflanzen auf den Käufen der Senioren. Die Senioren veranschlagen nach Angabe von Lux weit überdurchschnittlich viel Geld für Blumen und Pflanzen. Im Jahr 2005 waren 26 Prozent aller Bundesbürger über 60 Jahre alt, aber 47 Prozent aller privaten Ausgaben für Blumen und Pflanzen wurden von ihnen getätigt. 131 Euro gab der durchschnittliche "Best Ager" im Jahr 2005 in Deutschland für Blumen und Pflanzen aus (privater Verbrauch). Auch in der Altersstufe von 50 bis 60 Jahre ist der Pro-Kopf-Verbrauch für Blumen und Pflanzen recht hoch, nämlich 104 Euro. Der Durchschnittsbürger im Alter von 35 bis 49 Jahre greift dagegen nicht einmal halb so tief für Blumen und Pflanzen als der "Best Ager" in die Geldbörse (57 Euro). In der Altersstufe von 25 bis 34 Jahren beträgt der Pro-Kopf-Verbrauch gerade mal 41 Euro. Den ganzen Artikel zum Thema lesen Sie in der aktuellen TASPO Ausgabe Nr. 21