Grüne Branche

Schnittblumenpreise der Veiling Rhein-Maas: weniger für mehr Geld

Um sieben Prozent durchschnittlich kletterten die Preise für Schnittblumen im dritten Quartal an der Veiling Rhein-Maas in Herongen. Die Versteigerung meldet diese Zahlen von Juli bis September 2014 im Vergleich zum Vorjahr. So hat vor allem das Wetter im Sommer wieder die Versteigerung maßgeblich beeinflusst.

Veiling Rhein-Maas: Mäßige Temperaturen sorgten für einen Anstieg der Schnittblumenpreise. Foto: Veiling Rhein-Maas

Trotz Ferienzeit sorgten die nur mäßigen Temperaturen für ein teilweise recht hohes Niveau der Preise bei Schnittblumen. Bei Topfpflanzen sanken im dritten Quartal 2014 im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2013 die an der Uhr verkauften Stückzahlen. Das gilt insbesondere für den Bereich Gartenpflanzen und Stauden, meldet die Veiling. Insgesamt wurden 13 Prozent weniger Topfpflanzen an der Uhr vermarktet.

Als einen wichtigen Grund für diese Entwicklung sieht sie ihre Maßnahmen zum Reduzieren der Mengen, welche die Sortimentsmanager der Versteigerung auf Basis der Jahresanliefermeldungen eingeleitet haben. Der Erfolg dieser Maßnahmen lasse sich ebenfalls an den Durchschnittspreisen erkennen:

Im Zimmerpflanzenbereich lagen die Preise durchschnittlich neun Prozent höher als im gleichen Zeitraum 2013, im Gartenpflanzenbereich um 17 Prozent höher.

Auch für internationale Kunden wird die Versteigerung nach eigenen Angaben immer interessanter. So konnten im dritten Quartal 17 neue Kunden, unter anderem aus Tschechien und Belgien, gewonnen werden. Es wurden in diesem Zeitraum 20 neue Fernkaufverträge abgeschlossen. Die Kundenbetreuer intensivierten ihre Besuche bei bestehenden Kunden, um sie noch besser begleiten zu können. (ts/fri)