Grüne Branche

Schnittrosen: Ein 'Ave Maria' für die Floristen

Gemeinschaftliche Informationen über Schnittrosen in Schleswig-Holstein gab es am 29. Juli in der Rosenbaumschule W. Kordes' Söhne in Klein Offenseth-Sparrieshoop.

Der schleswig-holsteinische Landwirtschaftskammer-PräsidentClaus Heller betonte, dass gleich zwei holsteinische Firmen etwa zwei Drittel des Weltmarktes bestimmten. Experten schätzten, dass im heutigen Welthandel über 60 Prozent der Schnittrosen-Sorten aus der Züchtungsarbeit von Kordes und Tantau stammten.

Für den Landesverband Schleswig-Holstein im Bund deutscher Baumschulen sprach John Vincent Kordes von der gleichnamigen Rosenbaumschule, in der die Veranstaltung stattfand: Der deutsche Markt verlange zunehmend mittel- bis großblumige Sorten, wobei die Länge laut Kordes nicht so entscheidend ist. Floristen verwendeten gern besondere Sorten, wie die noch neue Sorte 'Ave Maria' mit nostalgischer Blüte in creme-pink und sehr guter Haltbarkeit.

Rosen sind nach wie vor die beliebtesten Schnittblumen. Nach Berechnungen der ZMP von 2008 betrug der Einzelhandelsumsatz in Deutschland 3,175 Milliarden Euro.

In Deutschland wachsen auf rund 450 Hektar Schnittblumen, weltweit wurden auf etwa 13.000 Hektar Schnittblumen erzeugt.

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